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Domstadt - Heimat- und Bürgerzeitung für die Stadt Limburg
Ausgabe 40/2024
Stadt Limburg
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"Warnsignale der Beine: PAVK erkennen und behandeln"

Gesundheitsvortrag im St. Vincenz-Krankenhaus

Beinschmerzen beim Gehen? Viele schieben solche Beschwerden auf Muskelverspannungen oder das Alter. Doch mitunter steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter: Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), führen verengte Arterien zu einer gestörten Blutzufuhr in den Beinen.

Welche Warnzeichen frühzeitig beachtet werden sollten und welche modernen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten es bei einer PAVK gibt, erklärt Daniel Morfaw, Oberarzt in der Gefäßchirurgie am St. Vincenz-Krankenhaus, am Donnerstag, den 10. Oktober, um 18 Uhr im Rahmen eines Gesundheitsvortrages. Der Vortrag findet im Konferenzraum Katharina Kasper des Limburger Krankenhauses statt.

Zunächst ist die PAVK unauffällig, doch die Spätfolgen der Erkrankung sind für viele lebensbedrohliche Zustände verantwortlich. Umso wichtiger, dass die Gefäßverengungen frühzeitig erkannt werden: „Die Diagnose PAVK erfolgt häufig durch eine einfache Untersuchung des Blutdrucks an den Beinen oder mittels bildgebender Verfahren, um die Gefäßverengungen sichtbar zu machen,“ erläutert der erfahrene Facharzt. Die gute Nachricht: Durch gezielte Maßnahmen wie Bewegungstherapie, medikamentöse Behandlung und - in fortgeschrittenen Fällen - operative Eingriffe kann die Durchblutung verbessert und die Lebensqualität gesteigert werden. In seinem Vortrag erläutert Morfaw moderne Behandlungs- und Operationsmethoden.

Im Anschluss an den Vortrag haben Besucher die Möglichkeit, ihre Fragen direkt an den Gefäßchirurgen zu richten.

Es wird um vorherige Anmeldung per E-Mail an ukm@st-vincenz.de oder telefonisch unter 06431 - 292 7113 gebeten. Der Besuch der Veranstaltung und das Parken im vorderen Parkhaus sind an diesem Abend kostenfrei.