Juden, Kranke, Behinderte, politisch Missliebige, Geistliche – die Liste ließe sich fortsetzen. In der Zeit des Nationalsozialismus konnte es viele Gründe geben, weshalb jemand ins Fadenkreuz der Machthaber und damit in Lebensgefahr geriet. Mindestens 198 Menschen, die in Limburg geboren wurden oder hier lebten, fielen dem Terror zum Opfer. An sie alle gleichermaßen zu erinnern ist heute eine selbstverständliche Pflicht. Stadtarchivar Dr. Christoph Waldecker wird über die NS-Verfolgung in Limburg anhand von verschiedenen Einzelschicksalen berichten.
Der Zweigverein Limburg-Weilburg im Verein für Nassauische Altertumskunde und das Stadtarchiv Limburg laden für Montag, 10. November um 18:00 Uhr alle Interessierten zu einem kostenfreien Vortrag ein. Die Veranstaltung findet erstmals im neuen Nutzerraum des Stadtarchivs im Limburger Schloss (Mühlberg 3) statt, der über 30 Sitzplätze verfügt. (Der Parkplatz am Dom ist über Eschhöfer Weg, Huttig, Rossmarkt und Nonnenmauer zu erreichen.)