Mehr als zehntausend deutsche Skifahrerinnen und Skifahrer verletzen sich jedes Jahr am Knie. Damit gehört das Kniegelenk zu den am häufigsten betroffenen Strukturen im Wintersport. Warum das so ist, welche Verletzungen typisch sind und wie sie behandelt werden, erklärt Knieexperte und Gelenkchirurg Dr. Dominik Wilkens am Donnerstag, den 19.02.2026, im Limburger Krankenhaus. Der leitende Oberarzt im Zentrum für Orthopädie und Traumatologie (ZOT) gibt einen verständlichen Einblick in Ursachen, Diagnostik und moderne Therapieformen.
Durch seinen komplexen Aufbau aus Muskeln, Bändern, Menisken und Kniescheibe ist das Kniegelenk besonders anfällig für Verletzungen. „Zu den typischen Knieverletzungen im Skisport zählen vor allem Knochenbrüche sowie Schäden an Menisken und Bändern - etwa Kreuzband- oder Außenbandrisse,“ erklärt der zertifizierte Kniechirurg.
Viele Verletzungen lassen sich heute gut konservativ, also ohne Operation, behandeln: durch Taping, Schonung, spezielle Einlagen oder Orthesen sowie schmerz- und entzündungshemmende Medikamente. Sollte dennoch ein Eingriff notwendig sein, werden sportmedizinische Operationen am Kniegelenk möglichst minimalinvasiv durchgeführt. Dr. Wilkens zeigt im Vortrag anschaulich, welche modernen Verfahren im ZOT zum Einsatz kommen und wie die Behandlung individuell abgestimmt wird.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Termin: | Donnerstag, 19.02.2026, 18:00 Uhr |
| Ort: | Krankenhaus Limburg |
| Referent: | Dr. Dominik Wilkens, leitender Oberarzt im ZOT |