Im Normalfall arbeitet die Gallenblase leise im Hintergrund und hilft dem Körper dabei, Nahrungsfette zu verarbeiten. Erst wenn Beschwerden auftreten, macht sie sich bemerkbar: Schmerzen im rechten Oberbauch, Fieber oder eine Gelbfärbung der Haut gehören zu den typischen Warnsignalen. Eine operative Entfernung der Gallenblase ist nicht immer sofort notwendig. Dennoch kann sie bei entzündlichen Prozessen oder schmerzhaften Gallensteinen die sinnvollste oder sogar unvermeidbare Therapieoption sein. Wann ist eine solche Operation überhaupt notwendig? Wie verläuft sie? Und was sind die Folgen einer entfernten Gallenblase?
Antworten darauf gibt Dr. med. Alena Dzurikova, Oberärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Krankenhaus Limburg, im Rahmen eines Gesundheitsvortrags, den die Volkshochschule Limburg-Weilburg e. V. mit dem St. Vincenz Gesundheits-Verbund veranstaltet. Am Donnerstag, den 26.02.2026, um 18:00 Uhr im Konferenzraum Katharina Kasper erläutert die Chirurgin, wie Gallensteine entstehen, welche Beschwerden typisch sind und welche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Ein Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der operativen Entfernung der Gallenblase, sie ist die häufigste minimal-invasive Operation im Bauchraum weltweit und erfolgt in der Regel über die sogenannte Schlüssellochchirurgie. „Diese Methode ist schonend, ermöglicht eine schnelle Erholung und hat sich seit vielen Jahren bewährt“, erklärt die Chirurgin.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Es wird um vorherige Anmeldung gebeten - entweder per E-Mail an ukm@st-vincenz.de oder telefonisch unter 06431 292-7113.