Zur Beantragung des Programms sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Wendel:
„Um die Folgen des Ukrainekriegs für Privatpersonen, Unternehmen und Vereine zu dämpfen, hat die Hessische Landesregierung ein Hilfspaket geschnürt, das insgesamt 3,58 Milliarden Euro umfasst. Davon sind 200 Millionen Euro für das Landesprogramm „Hessen steht zusammen - Gemeinsam die Folgen des Krieges gegen die Ukraine bewältigen“ vorgesehen. Für die Vereinsförderung stehen insgesamt bis zu 30 Millionen Euro zur Verfügung.
Ab dem 01. März wird ein weiterer Baustein des Hilfspakets auf den Weg gebracht. Gemeinnützige Vereine können ab diesem Datum einen Antrag auf Ausgleichszahlungen für ihre Energiemehrkosten stellen. Damit wollen wir die vielen ehrenamtlichen Vereine in unserem Land unterstützen und entlasten. Bereits durch die Corona-Krise wurden viele ehrenamtliche Vereine vor große finanzielle Herausforderungen gestellt.
Das Programm richtet sich an alle gemeinnützigen Vereine mit Sitz in Hessen (in einigen Bereichen ist zusätzlich eine Dachverbandsmitgliedschaft zu beachten), wenn die Mehrkosten für Energie nachweislich mindestens 1.000 Euro betragen. Von diesen Mehrkosten werden 80 Prozent und höchstens 5.000 Euro erstattet. In begründeten Härtefällen kann eine Ausgleichszahlung auch über den Höchstbetrag hinaus gewährt werden. Die Hilfen können rückwirkend für den Zeitraum vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 von Vereinen beantragt werden.“
Vereine können den Antrag vom 1. März an über folgende Adressen abrufen:
https://antrag.hessen.de/energie-vereinshilfe
sowie https://hessen.de/handeln/presse/hessen-steht-zusammen