1. Preis: Herr Norbert Thurn
Der Hauptpreis ging in diesem Jahr an ein wahres Meisterwerk der Naturnähe. Die Jury würdigte das große, parkartige Grundstück von Norbert Thurn als echtes „Lebenswerk“ und Ausdruck eines jahrzehntelangen, seiner Zeit vorausgewesenen Engagements für den Naturschutz.
• Vielfältige Habitate: Auf dem Gelände befinden sich ein Ringelnatterhabitat, Schwalbennester, Fledermaussteine, ein Insektennisthotel und ein Sandarium. Geländestufen wurden geschickt mit Natursteinmauern abgefangen.
• Wasser und Flora: Ein großer Teich im Format eines kleinen Sees, gesäumt von Kopfweiden und standortangepassten Stauden, prägt das Bild. Mehrdimensionale Gehölz- und Baumstrukturen bieten Vögeln Schutz.
• Nachhaltigkeit & Raritäten: Neben einem großen Nutzgarten mit einer beeindruckenden Sortenvielfalt (u. a. bei Tomaten) und intensiver Kompostwirtschaft sticht das angepasste Mahdregime hervor, das ein ökologisch herausragendes Vorkommen der seltenen Schachbrettblume in hoher Zahl fördert.
• Gastfreundlicher Empfang: Der Besuch bei Familie Thurn bot zudem einen besonders feierlichen Rahmen: Die Gastgeber luden die Delegation zu einem Sektempfang in ihren wunderschönen Garten ein, bei dem Käse und feine kleine Wurstspezialitäten gereicht wurden und man sich in idyllischer Atmosphäre austauschen konnte.
2. Preis: Frau Stefanie Herr
Dass auch in einem Neubaugebiet in kürzester Zeit eine Oase für die Tierwelt entstehen kann, bewies Stefanie Herr.
• Lehrbuchhafte Gestaltung: Ihr junger Garten überzeugt durch eine lehrbuchmäßige Kombination aus Nutz- und Naturgarten.
• Ressourcenschonung: Das stufige Hanggrundstück wurde mittels Trockenmauern abgefangen und es kam konsequent recyceltes Material zum Einsatz.
• Wohlfühloase: Ein gut integrierter Teich dient als wichtiger Lebensraum in diesem attraktiven Wohlfühlgarten.
3. Preis: Frau Petra Mergner
Ein Vorzeigeobjekt in Sachen Nachhaltigkeit präsentierte Petra Mergner.
• Kreislaufwirtschaft im Fokus: Ihr Garten besticht durch ein durchdachtes Kreislaufsystem aus Hühnerhaltung, Bienen, Obstbäumen, Hochbeeten und eigenem Kompost.
• Klimaanpassung: Eine wassersparende Tröpfchenbewässerung sorgt für den effizienten Umgang mit Ressourcen.
• Artenschutz: Mit Vogelnistkästen, Steinhaufen, Altholzinseln und einem insektenfreundlichen Mahdregime wurden vielfältige Habitate geschaffen.