Das Schälen der Bäume per Hand mit Schälmessern aus dem Fundus von Kerbefreunden ist harte körperliche Arbeit.
Die Kerbeburschen und deren Helfer nach getaner Arbeit.
Nachdem die Kerbebäume für die Fahlerkerb 2026 bereits im Frühjahr gefällt, von den Kerbeburschen grob geschält und zum Austrocknen am Wald gelagert wurden, sind sie am 16. Juli in die Ortslage transportiert worden.
Am 18. Juli dann wurden die 10 Kerbebäume für´s Ort und der Baum für die Kreuzstraße und den Tanzplatz weiß geschält.
Das Wetter spielte mit und die Kerbeburschen und Helfer um Kerbevadder Christoph Müller und Fahnenträger Janek Feulner hatten viel Spaß dabei, denn der ein oder andere Schabernack gehört nun einmal auch dazu. Gerade bei ungewohnter körperlicher Arbeit gerät man bekanntlich tüchtig ins Schwitzen, sorgte zudem noch das warme Wetter dafür. Auch die Anwohner der vorgesehenen Standorte und Helfer nahmen mit allerlei „Ratschlägen“ regen Anteil an dem Wirken der Kerbeburschen. Mit dem Ergebnis waren alle sehr zufrieden.
Am 01. August werden die weiß geschälten Kerbebäume mit Baumspitzen, Kränzen mit Eierschalenketten und blau-orangen Bändern geschmückt, zum Teil mit Beleuchtung versehen und an ihren 10 traditionellen Standorten in Laufenselden aufgestellt.
Die Kerbemädchen waren während dessen auch nicht untätig und backten auf dem „Plaster“ vor der Apotheke unermüdlich Waffeln, die an die Bevölkerung verkauft wurden.
Außerdem wurde „Kerbe-Deko“ in den traditionell-nassauischen Farben blau-orange verkauft.