Silke Meyer-Arndt, geboren 1958 in Bremen, ist Biologin und hat seit der Schulzeit gezeichnet, gemalt und fotografiert. Die Digitalfotografie bietet nun für sie neue zusätzliche Möglichkeiten, um Beobachtungen und Erlebnisse in der Natur festzuhalten und künstlerisch zu verarbeiten. Die Fotos entstehen auf Reisen, aber auch in der nächsten Umgebung oder im eigenen Garten. Motive gibt es für sie überall. Viele Fotos sehen aus wie gemalt oder zeigen die Bewegung mit besonders kurzen oder langen Belichtungszeiten, manchmal muss es ein formatfüllendes Portrait sein.
Dabei geht Silke Meyer-Arndt auch gern zusammen mit anderen Naturfotografinnen auf die Suche nach spannenden Tieren oder Stimmungen. Ihr Motto: Mit der Kamera in der Hand sieht man genauer hin.
„Fotografie ist für mich keine Kunst, sondern ein Handwerk“, sagt Martin Fromme (Jahrgang 1958). Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen. Denn als er den Beruf des Fotografen zwischen 1979 und 82 erlernte, war dies das „Fotografenhandwerk“. Was heute mit Laptop und Datenverarbeitung mit Bildern gemacht werden kann, spielte sich damals allein im Fotolabor ab. Martin Fromme arbeitete mit allen gängigen Kameratypen von Kleinbild-über Mittelformat bis hin zu Großbildkameras. Nach Abschluss der Ausbildung arbeitete er als freier Fotograf, studierte einige Semester Fotoingenieurwesen in Köln, Politikwissenschaft, Publizistik und Geschichte in Main
z. Die freie Mitarbeit beim Aar-Boten und Wiesbadener Kurier wurde nach und nach zum Hauptberuf. „Mittels meiner erlernten Fähigkeiten und Erfahrungen als Fotograf versuche ich die Wirklichkeit so darzustellen, dass sich andere ein Bild machen können.“ Im Bildjournalismus ist das zweifellos unabdingbar. Aber auch wenn der „Natur-und Outdoorfreak“ mit der Kamera draußen unterwegs ist, ist bildentscheidend, was sich vor der Kamera abspielt. Die Umsetzung hin zum Foto mittels Blende, Belichtungszeit, Isozahl, Tiefenschärfe, Schärfeebene - das ist für ihn dann wieder reines Handwerk.
Die Ausstellung geht bis zum Frühjahr 2024 und ist wochentags bei freiem Eintritt zu besuchen. Das Rathaus ist montags von 8 Uhr bis 12 Uhr, mittwochs von 9 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 18.30 Uhr und freitags von 7 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.