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"tip" Heidenroder Nachrichten
Ausgabe 5/2020
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Der Förderverein der Sozialstation Heidenrod e.V.

ULRICH ESCHENAUER - Theater für den guten Zweck: 1.000 Menschen sahen das Stück „Zoff in Wisper City“. Unter anderem profitieren jetzt die jüngsten und die ältesten Heidenroder Mitbürgerinnen und Mitbürger von den Einnahmen

und das Kinderhaus Nesthäkchen werden durch Freilichtbühne Heidenrod unterstützt

Kein Verein in Heidenrod ist größer - 840 Mitglieder zählt der Förderverein der Sozialstation. Der Vorsitzende Walter Weber erklärt, der Verein unterstützt seit 1990 die Gemeinde beim Betrieb ihrer Sozialstation. Walter Weber freut sich sehr über die 3.000 Euro, die die Vereinskassiererin Ute Becker empfängt, denn „wir haben in dieser Größenordnung noch keine Spende erhalten“ und zudem profitieren die jüngsten und die ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger mit besonderem Hilfsbedarf vom „Zoff in Wisper City“. So hieß das Stück, das der Theaterverein Freilichtbühne Heidenrod im Sommer vier Mal am Wispersee aufgeführt hat.

Insgesamt sahen rund 1.000 Menschen zu und sorgten so für die Einnahmen, die nun die Spende ermöglichen. „Euphorie und Spaß sind noch immer da, trotz der ganzen Arbeit“, blickt Andreas Pfützenreuter von den Theaterleuten auf die erste Saison zurück.

Der Förderverein hat die Sozialstation im Jahr 2019 so üppig bezuschusst wie niemals zuvor und zwar mit 42.000 Euro. Für vier von neun Fahrzeugen zahlt der Verein die Leasing-Raten, schildert Weber beispielhaft. Für drei weitere Autos übernimmt das Leasing das Heidenroder DRK, die Gemeinde muss also für zwei Wagen aufkommen.

Für Bürgermeister Volker Diefenbach sind sowohl die Sozialstation als auch das Nesthäkchen „Einrichtungen, die uns sehr am Herzen liegen“.