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Hünstetter Nachrichten - Mitteilungsblatt für die Gemeinde Hünstetten
Ausgabe 14/2026
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Hünstetter Chorkonzert 2026

Rückblick auf das Hünstetter Chorkonzert

Am 21.03.2026 fand im wundervoll frühlingshaft ausgeschmückten DGH Görsroth das 36. Hünstetter Chorkonzert statt. Der veranstaltende Gesangverein Wallrabenstein lud neben den Hünstetter Chören auch zwei Instrumentalensembles zu diesem musikalischen Frühlingsabend ein. Als Ehrengäste wurden der Bürgermeister Jan Kraus als Schirmherr dieser Veranstaltung und die Vorsitzende des Chorverbandes Hochtaunus, Frau Dr. Andrea Stieneke-Gröber, begrüßt.

Die Moderatorin Manuela Eggert präsentierte den Mitwirkenden und Gäste gefühlvoll ein facettenreiches, energiegeladenes Konzert voller Stimmen, Rhythmen und musikalischen Überraschungen. 

Den Auftakt machte der Kinderchor Concordia Limbach mit einem Klassiker der Kinderliederszene: „Anne Kaffeekanne“ und einem Lied aus der Welt von Pippi Langstrumpf: „Faulsein ist wunderschön“. Damit zeigten die Kinder, wie viel Spaß sie am Singen haben. 

Viel Freude brachten danach auch die MiniMaxis des SKV Oberlibbach auf die Bühne. Mit „Trau dich ran“ machten sie Mut dazu Neues auszuprobieren und keine Angst vor Fehlern zu haben. Mit dem Stück „Hör auf dein Herz“- welches aus dem Film „Ein Mädchen namens Willow“ stammt, gaben sie eindrucksvoll eine wichtige Botschaft weiter, sich in herausfordernden Momenten auf sich selbst zu verlassen, besonders in einer zunehmend digitalisierten Welt auf sein Gefühl zu vertrauen. Dazu passte zum Schluss auch der Song „Can’t catch me now“, den die jugendlichen Sängerinnen und Sänger vortrugen.

Nach so viel jugendlicher Energie ließ der gastgebende Gemeinschaftschor Bechtheim-Wallrabenstein das Publikum schon mal vom Sommer träumen mit wärmenden Sonnenstrahlen und blauem Himmel mit dem bekannten Lied einer Eiscreme-Reklame der 80er Jahre „Ice in the sunshine“. Passend dazu wurde im Saal den Zuhörern Eiskonfekt verteilt.

Bei dem von Hanne Haller komponierten Stück „Für alle“, welches von Gemeinschaft, Träumen und Sehnsüchten erzählt, handelte es sich um den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest 1985 von der Gruppe „Wind“.

Anschließend brachte der Bürgermeister Jan Kraus in seinem Grußwort die Bedeutung des Chorsingens zum Ausdruck und dass es zum Erhalt dieses Bestandteils der Hünstetter Kulturlandschaft nötig sei, Veränderungen mutig anzugehen und gegebenenfalls die Segel neu zu setzen.

Nun folgte geballte Frauenstimmkraft mit dem Frauenchor „Cantella“ aus Ketternschwalbach. Die Sängerinnen präsentierten mit „Adiemus“ eine faszinierende Komposition aus Fantasiesprache, Klassik und Weltmusik, die die Stimme selbst in ihrem ganzen Klang feiert. Bei dem folgenden Stück „Cover me in sunshine“ überzeugten die Frauen mit gefühlvoller Tiefe in diesem Stück voller Hoffnung und Optimismus.

Nach soviel Gesang wurde es nun instrumental. An dieser Stelle wurde erstmalig das Akkordeonorchester der Musikfreunde Idstein begrüßt. Als „Instrument des Jahres 2026“ ist das Akkordeon für seine enorme Vielseitigkeit bekannt, das nicht nur in der Volksmusik, sondern auch in der Klassik, in Pop, Jazz und Tango Verwendung findet.

Einen beeindruckenden Bogen vom klassischen argentinischen Tango „El Choclo“ bis zum berühmten französischen Chanson „Sous le ciel de Paris“ über „Bella ciao“- einem weltweit bekannten italienischen Lied - spannten die Musikerinnen und Musiker mit lebhaften und leidenschaftlichen Stücken, die Lust auf Tanzen machten. „Mein kleiner grüner Kaktus“ als bekannter Schlager der Comedian Harmonists bildete den mitreißenden Höhepunkt dieses instrumentalen Beitrags, wofür sich das Publikum mit großem Applaus bedankte.

Mit dem gemischten Chor des Gesangvereins Concordia Limbach wurden die Zuhörer emotional auf die Reise geschickt: „Leichtes Gepäck“ erinnert daran, dass man manchmal glücklicher ist, wenn unnötiger Ballast abgeworfen wird, um dann neu zu starten. In dem folgenden Lied „Musik, nur wenn sie laut ist“ wird die Kraft der Musik beschrieben, die durch Gehörlosigkeit nicht über die Ohren wahrgenommen werden kann, sondern ausschließlich durch Vibrationen körperlich erfahren wird.

Was man mit Schlaginstrumenten und einer Menge Rhythmusgefühl anstellen kann, zeigte das „Percussion Ensemble“ der Musikschule Hünstetten-Taunusstein mit Stücken von Jazz („Take five“) bis zum lateinamerikanischen Cha-Cha-Cha („Oye como va“) über Swing mit dem Titel „Cantina Band“ aus Star Wars, bei welchem die Kombination aus Swing-Rhythmus und perkussiven Klängen eine geradezu außerirdische Wirkung entstehen lässt.

Der Chor „Farbenklang“ der Sängervereinigung Görsroth brachte zwei Popklassiker mit: „With a little help“ – eine Hymne auf Freundschaft und Solidarität - und „Wunder geschehn“ von Nena ermutigten die Sängerinnen und Sänger dazu, im Alltag die kleinen Wunder zu sehen und die Hoffnung nie aufzugeben.

Den musikalischen Abschluss des Abends gestaltete die Chorgemeinschaft Eintracht Strinz-Trinitatis. Mit „Eres Tú“ erklingt ein wunderschönes, spanisches Liebeslied, ein Klassiker, der das Gefühl von tiefer Verbundenheit und Dankbarkeit ausdrückt. „Der Spielmann“ ist ein heiteres Stück über einen fahrenden Musikanten, dessen Ziel es ist, den Menschen mit seiner Musik Freude zu bereiten.

Im Schlusswort bedankte sich die Moderatorin sehr herzlich bei allen Mitwirkenden, Spendern, den vielen fleißigen Helfern, dem Bürgermeister für die Unterstützung und dem wunderbaren Publikum für die Aufmerksamkeit und den Applaus.