Die vergangene Hitzewelle hat der Feuerwehr Hünstetten zahlreiche zusätzliche Einsätze beschert.
Neben dem üblichen Einsatzgeschehen wurde die Feuerwehr innerhalb des Gemeindegebietes zu insgesamt 15 Flächenbränden sowie gemeldeten oder vermuteten Bränden alarmiert.
Durch die hohen Temperaturen und die anhaltende Trockenheit war die Gefahr von Wald- und Flächenbränden deutlich gestiegen. Mehrfach mussten die Einsatzkräfte zu Bränden im Außenbereich ausrücken.
Hinzu kamen Meldungen über Rauchentwicklungen oder mögliche Brände, die sich bei der Erkundung vor Ort teilweise nicht bestätigten. Wo tatsächlich Feuer ausgebrochen war, konnte eine weitere Ausbreitung durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.
Auch außerhalb Hünstettens waren Einsatzkräfte aus der Gemeinde gefordert. Der überörtliche Löschzug der Feuerwehr Hünstetten rückte dreimal zu Waldbränden im Bereich Bad Schwalbach aus. Dort unterstützten die Hünstetter Kräfte unter anderem bei der Brandbekämpfung und bei Nachlöscharbeiten.
Für die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen bedeutete die hohe Zahl an Alarmierungen eine zusätzliche Belastung. Einige von ihnen waren innerhalb kurzer Zeit mehrfach im Einsatz. Die Einsätze fanden dabei nicht nur abends oder am Wochenende statt, sondern auch während der regulären Arbeitszeit.
Die Feuerwehr Hünstetten bedankt sich deshalb bei allen Kameradinnen und Kameraden, die in den vergangenen Wochen im Einsatz waren.
Der Dank gilt auch denjenigen, die sich zusätzlich im überörtlichen Löschzug engagieren und bei größeren Schadenslagen außerhalb der Gemeinde Hünstetten zum Einsatz kommen.
Nicht selbstverständlich ist auch die Unterstützung durch die Arbeitgeber. Sie stellen Feuerwehrangehörige im Einsatzfall teilweise kurzfristig von ihrer Arbeit frei und ermöglichen damit, dass auch tagsüber ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung stehen.
Auch ihnen gilt der ausdrückliche Dank der Feuerwehr Hünstetten.
Gleichzeitig haben aufmerksame Bürgerinnen und Bürger ihren Teil dazu beigetragen, dass mögliche Brände früh erkannt wurden. Mehrere Feuer und verdächtige Rauchentwicklungen wurden frühzeitig über den Notruf gemeldet. Auch wenn sich nicht jeder Verdacht bestätigte, waren diese Meldungen angesichts der trockenen Vegetation richtig und wichtig.
Bei einem tatsächlichen Brand kann eine frühzeitige Alarmierung verhindern, dass aus einem kleinen Feuer innerhalb kurzer Zeit ein größerer Flächen- oder Waldbrand wird.
Inzwischen hat sich die Lage etwas entspannt. Der Regen der vergangenen Tage und die kühleren Temperaturen haben die Situation in den Wäldern und auf den Freiflächen zumindest vorerst verbessert.
Nach den einsatzreichen Wochen kommt diese Entwicklung auch den Einsatzkräften der Feuerwehr Hünstetten gelegen.