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Hünstetter Nachrichten - Mitteilungsblatt für die Gemeinde Hünstetten
Ausgabe 40/2026
Mitteilungen der Ortsvorsteher
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Friedhof Bechtheim

Der Ortsbeirat wünscht sich die Nutzung des schon vorhandenen Baumes rechts im Bild als zusätzlichen Urnenbaum

Die Verwaltung plant den zusätzlichen Urnenbaum auf der Wiese unterhalb des Weges zur Trauerhalle. Der ungefähre Standort ist mit einem Stern markiert.

Unterschiedliche Meinungen zum Standort des geplanten zusätzlichen Urnenbaums

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Nachdem der Ortsbeirat im letzten Jahr festgestellt hat, dass im Haushalt 2026 Mittel für einen zusätzlichen Urnenbaum auf dem Friedhof in Bechtheim eingestellt sind, hat er dazu beraten, wo dieser stehen soll. Der Ortsbeirat hat sich gewünscht, dass der bereits vorhandene Baum, rechts von den beiden Urnenbäumen, genutzt und in gleicher Art und Weise wie die bestehenden hergerichtet wird. Aus Sicht des Ortsbeirates hätte sich so ein stimmiges und harmonisches Gesamtbild ergeben.

Der Ortsbeirat erhielt die Rückmeldung, dass Planungen bereits einige Jahre vor einer Maßnahme erfolgen und geprüft werden muss, ob der Wunsch des Ortsbeirates mit den Planungen in Einklang zu bringen ist. Dass es schon eine Planung gab, wusste der Ortsbeirat nicht, da er in diese nicht eingebunden war.

Inzwischen erhielt der Ortsbeirat Unterlagen, aus denen hervorgeht, wo der Baum gemäß Planung der Verwaltung hin soll. Und zwar auf die Wiese unterhalb des gepflasterten Weges zur Trauerhalle (der ungefähre Standort ist im Bild mit einem Stern markiert). Um den Baum herum wird eine kreisförmige Einfassung entstehen. Es entstehen dadurch 20 Urnengrabstätten. Die Baumscheibe des Urnenbaumes soll bepflanzt werden.

 

Der Ortsbeirat hält diesen Standort für nicht geeignet, da hier das Gros der Trauergemeinde bei Beerdigungen (im Schatten) steht. Außerdem glaubt er nicht, dass der Baum hier (umgeben von vielen großen alten Bäumen) als Solitärbaum wirkt und sich gut entwickeln kann. Ebenso wird durch die Einfassung des Baumes wieder eine Stolperfalle entstehen. Denn als es in diesem Bereich noch Gräber gab, kam es immer mal wieder zu Stürzen, weil Menschen über Grabeinfassungen gestolpert sind.

Alle Ortsbeiratsmitglieder vertreten diese Meinung und haben dies der Verwaltung auch so mitgeteilt. Da wir zu unserem ersten Vorschlag auch noch die Rückmeldung bekamen, dass dieser unwirtschaftlich ist, weil ein Urnenbaum mit 10 Grabstellen fast genauso hohe Kosten erzeugt wie einer mit 20, haben wir vorgeschlagen, den von uns gewünschten Baum zu nutzen, ihn aber als naturnahen Urnenbaum auszugestalten. Bei dieser Art werden einfach nur die Grabplatten in den Boden eingelassen. Diese Variante wird abgelehnt, da hierfür noch keine Kostenkalkulation erfolgt ist und die Friedhofsordnung geändert werden müsste.

Den Ortsbeirat hat interessiert, was unsere Mitmenschen von den Planungen halten und hat daher über den WhatsApp-Kanal Bechtheim eine Abstimmung hierzu zur Verfügung gestellt. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis.

 

Ihre/Eure Frauke Dietz