Der Frühling bescherte uns in diesem Jahr zehn Sonnentage in Folge. Just einen Tag vor dem nächsten Termin im Jahresplan des Hohensteiner Wanderkreises hielten es die Himmlischen Heerscharen für angebracht, vermittels einer Nassreinigung die Luft von Staub aus der Sahara und diversen Pollen zu reinigen. So bestand für alle Wanderwilligen am Donnerstag, 12. März die Möglichkeit, sich in sauberer Luft einer Tour anzuschließen. 41 Interessenten fanden sich rechtzeitig um 14:00 Uhr am Treffpunkt vor dem alten Schulgebäude in Breithardt ein.
Regina hatte eine 8 km lange Tour vorbereitet und Hildegard in Anlehnung an diese Vorgabe eine knapp 5 km messende Strecke ausgesucht. Beide Wanderführerinnen lenkten die Schritte ihrer Gefolgsleute an der katholischen Kirche vorbei zu den Aussiedlerhöfen. Von den beiden Eseln erwiderte zumindest einer die Begrüßung der Tierliebhaber. Nach der Biegung zwischen Talhof und Rechners, wie im Ort die Besitzer des Birkenhofes genannt werden, fiel der Blick auf eine Hecke, in deren Umfeld so manches Fest gefeiert wurde, bevor der neue Grillpatz errichtet worden war. Mit moderater Steigung erfolgte der weitere Anstieg bis zur Eisenstraße. Beim Blick über das Tal stellten die Langstreckler fest, dass ihnen die 13 Kurzstreckler unerwartet dicht folgten. Während die 28 Wanderer sich auf der Eisenstraße in Richtung Michelbach wendeten, bog die kleinere Gruppe zu den Windrädern ab. Oberhalb des zweiten Windrades war für diese Wanderer der höchste und zugleich der entfernteste Punkt ihrer heutigen Tour erreicht. Ein breiter Grasweg mit einigen Obstbäumen am Rand führte abwärts in Richtung Funkmast. Tolle Ausblicke auf und über Breithardt hinweg und auch über Steckenroth boten sich den Teilnehmern. Ein Wiesenweg führte nach links abzweigend zu einem befestigten Wirtschaftsweg am Hang entlang zurück zur Brücke über den Grundbach, oder heißt er hier schon Breithardter Bach?
Begleiten wir nun die Langstreckler auf ihrem weiteren Rundkurs. Eine Tafel mit Hinweisen zu Hügelgräbern erlaubte einen kurzen Halt. Danach liefen die Teilnehmer noch bis zur Verbindung Holzhausen – Hennethal auf der historischen Eisenstraße, um dann auf dem modernen Verbindungsweg Holzhausen zuzueilen. In Holzhausen führte Regina die Gruppe zu dem kleinen Kirchlein. Die äußere Ansicht des Gotteshauses musste heute genügen, obgleich mancher liebend gerne dort ein wenig geruht hätte, anstatt sogleich den nächsten Buckel auf einem Grasweg zu erklimmen. Oben angekommen wies ein Wiesenweg eindeutig in die Richtung des Zielortes. Soweit es das Terrain beim Abwärtsschreiten erlaubte, bot sich den Läufern ein tolles Panorama. Auf dem asphaltierten Weg am Deponieplatz für verschiedene Stoffe vorbei gehend wurde hurtig das Zuhause der Osterhasen und damit der Rand der Ortslage von Breithardt erreicht.
In der Pizzeria ASPENDOS, wo der Wirt flugs für den Ansturm von über 30 Gästen Platz geschaffen hatte, entspann sich ein munteres Geplaudere. Neben der Wanderung in unserer schönen Natur ist halt für viele Wanderer auch die Geselligkeit ein guter Grund, sich dem Wanderkreis anzuschließen. Aus dem Stimmengewirr vernahm der Wanderführer Zufriedenheit für die heutigen Touren und so dankte Horst Regina und Hildegard gerne für die Ausrichtung der heutigen Wanderungen.
Am Donnerstag, 26. März bietet sich wieder eine gute Gelegenheit in Geselligkeit zu wandern. Werner kämpft zwar noch mit den Wegeverhältnissen im Hohensteiner Wald, aber es wird mit Sicherheit zwei unterschiedlich lange Touren geben. Treffpunkt ist der Platz oberhalb der Kirche in Steckenroth. Abmarsch ist um 14:00 Uhr. Zur geselligen Schlussrast erwartet man die Teilnehmer des Hohensteiner Wanderkreises im Gasthaus zum Taunus.
Interessierte an Wanderungen in netter Gesellschaft können Informationen auf der Homepage des Hohensteiner Wanderkreises www.hohensteiner-wanderkreis.jimdo.com einsehen. Fotos vermitteln einen Eindruck von den Wanderungen. Dabei sein lässt außerdem das gute Gemeinschaftsgefühl spüren. Auskünfte zum offenen Wanderkreis erteilt auch Horst Bernstein (06124/12357).