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Hohensteiner Blättche
Ausgabe 19/2026
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Sicher unterwegs in Hohenstein

Aktuelle Maßnahmen und Projekte im Straßenverkehr

Straßenverkehr ist Alltag. Er beginnt vor der eigenen Haustür und führt durch die teilweisen engen Straßen unserer Gemeinde. Genau deshalb ist Verkehrssicherheit kein Randthema. Sie betrifft Kinder, ältere Menschen, Pendler, Radfahrer, Fußgänger und alle, die täglich in unseren Ortsteilen unterwegs sind.

In Hohenstein bewegen sich derzeit viele Verkehrsthemen. Manche Maßnahmen sind bereits angeordnet, andere werden vorbereitet oder stehen kurz vor der Umsetzung. Oft braucht es dabei die Abstimmung mit weiteren Stellen wie dem Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen Mobil oder dem Verkehrsverbund. Wichtig ist: Die Themen werden aufgenommen, geprüft und Schritt für Schritt vorangebracht.

In Breithardt wurde Tempo 30 in der Langgasse im Bereich der Hausnummern 37 bis 87 angeordnet. Auch auf der Scheidertalstraße in Strinz-Margarethä soll künftig durchgängig Tempo 30 gelten. Die verkehrsrechtliche Anordnung für Strinz-Margarethä liegt bereits vor; die Beschilderung durch Hessen Mobil steht noch aus.

Ebenfalls angeordnet ist ein Haltverbot im Bereich des Pflegeheims in Breithardt. Auch hier warten wir noch auf die entsprechende Beschilderung. Ziel ist es, die Situation vor Ort übersichtlicher zu machen und die Sicherheit in diesem sensiblen Bereich zu verbessern.

In Holzhausen wurde bereits im vergangenen Jahr im Bereich Festerbachstraße/Bohlenstraße ein Verkehrsspiegel angebracht. Ergänzend wurde nun eine Sperrfläche eingezeichnet. Auch solche Maßnahmen wirken im Alltag: Sie schaffen bessere Sicht, ordnen Verkehrsbewegungen und helfen, gefährliche Situationen zu vermeiden.

In Burg-Hohenstein wurde für die Straße „Neuer Weg“ im Bereich der Kreuzung zur Burgstraße eine neue Verkehrsführung angeordnet. Der Straßenverlauf wird künftig in Richtung Schloßbrücke verlegt. Viele Verkehrsteilnehmer fahren bereits heute in diese Richtung weiter. Im gesamten Verlauf der Straße „Neuer Weg“ wird die Vorfahrtsregelung aufgehoben und Rechts vor links eingeführt. Damit wird die tatsächliche Verkehrssituation vor Ort besser abgebildet. Durch die neue Regelung und Fahrbahnmarkierung soll der Verkehrsfluss klarer, verständlicher und sicherer werden. Die Umsetzung wird in den nächsten Wochen erfolgen.

Auch in Born gibt es eine konkrete Perspektive. Die Bushaltestelle soll wieder an den alten Standort Ecke Watzhahner Straße/Kirchhofsweg verlegt werden. Die Umsetzung ist für die Sommerferien vorgesehen. Die RTV hat bereits Zustimmung signalisiert.

Neben diesen örtlichen Maßnahmen stehen größere Straßenbauprojekte an. Für den Zeitraum von September bis Dezember 2026 ist die Sanierung der L3373 zwischen Steckenroth, Lindenweg und Breithardt, Im Langenacker, geplant. Planung und Ausführung liegen bei Hessen Mobil.

Besonders dringlich ist die K682 von der Aarstraße nach Burg-Hohenstein Oberdorf. Die Asphaltdecke ist stark beschädigt. Die Situation ist inzwischen so ernst, dass ein Fahrverbot für Zweiräder angeordnet werden musste. Die Sanierung dieser Strecke durch den Rheingau-Taunus-Kreis ist deshalb ein wichtiges Anliegen, das mit Nachdruck weiterverfolgt wird.

All diese Beispiele zeigen: Verkehrssicherheit entsteht nicht durch eine einzelne Entscheidung. Sie entsteht durch genaues Hinsehen, klare Zuständigkeiten, gute Abstimmung und einen langen Atem. Nicht jede Maßnahme liegt allein in der Hand der Gemeinde. Aber dort, wo wir Themen anstoßen, begleiten oder beschleunigen können, bleiben wir dran.

Genauso wichtig bleibt das Miteinander im Alltag. Schilder, Markierungen und Verkehrsführungen können helfen. Rücksicht, Aufmerksamkeit und Geduld machen sie wirksam. Wer langsam fährt, Einfahrten freihält, Schulwege achtet und Engstellen mit Umsicht passiert, trägt jeden Tag zu mehr Sicherheit in Hohenstein bei.

Unser Ziel ist klar: Die Menschen in Hohenstein sollen sicher unterwegs sein. Zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Auto, mit dem Bus oder auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zur Kita und nach Hause. Dafür braucht es konkrete Maßnahmen, gute Zusammenarbeit und den gemeinsamen Blick auf das, was vor Ort wirklich hilft.