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Hohensteiner Blättche
Ausgabe 29/2026
Aus unserer Gemeinde
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Hohensteiner Wanderkreis

 

Wie im Hohensteiner Blättche und auf der Homepage des Wanderkreises erklärt, wurde die für den 25. Juni geplante Wanderung wegen der zu erwartenden extremen Hitze auf Donnerstag, 9. Juli verschoben – und die damals zum Wohle der Wandersleute getroffene Entscheidung wurde bei der heutigen Begrüßung von den Betroffenen gutgeheißen. Für die Flexibilität in der Umplanung soll den Ausrichtern der heutigen Touren schon vorab ein Dankeschön ausgesprochen werden.

Im Anblick der Ruine des herrschaftlichen Schlosses auf der Platte gab Uwe kurz ein paar Informationen zur Geschichte des Jagdschlosses. Bevor Petra mit einem halben Dutzend Mitwanderern zu einer 5,2 km langen Wanderung aufbrach und Uwe mit dem Rest der insgesamt 26 Wandersleute losmarschierte, wurde flugs ein Gruppenfoto aufgenommen, denn danach lenkten die heutigen Wanderführer ihre Mitläufer auf getrennten Wegen durch den überwiegend schönen und Schatten spendenden Wald.

Petra führte ihre Gruppe im Wesentlichen auf einem Rundkurs, der mit einem Schmetterling markiert ist. Der Garten mit den Bäumen des Jahres stand für diese Wanderer am Beginn der Tour und konnte so noch mit der vollen Aufmerksamkeit begangen werden. Auf der Trompeterstraße wurde es trotz moderater Lufttemperatur den Wandersleuten warm. Da freute es alle, als Petra von der sonnenbeschienenen Forststraße das Zeichen zum Abbiegen nach links in den schattigen Wald gab. Das Naturschutzgebiet Schwarzbach-Silberbach war das Ziel. Zurück zur Platte gelangte die Gruppe am Schluss auf der alten Trasse der Bundesstraße.

Uwe führte seine Leute zuerst abwärts auf einer Forststraße, welche auch bei Radlern beliebt ist. Vom Graf-Hülsen-Weg bog diese Gruppe auf den Idsteiner Pfad ab. Auch wenn ein leicht ansteigender Weg auf Dauer schweißtreibend sein kann, so freut es die Wanderer umso mehr, wenn die Route von mächtigen Bäumen mit einem ordentlichen Blätterdach gesäumt wird und dazu noch ein kühlendes Lüftchen zur Hebung der Stimmung beiträgt. Im weiteren Verlauf erreichten die Läufer auf dem Kohlenmeilerweg eine etwas in die Jahre gekommene Schutzhütte mit der Bezeichnung Achteck an einer Wegspinne. Uwe hatte als Fortsetzung die Forststraße zum höchsten Geländepunkt in der Gegend ausgewählt. Ein unscheinbares Pfädchen zweigte zu einem Rassel genannten Aussichtspunkt, der mit 539 Höhenmetern angegeben ist, ab. Das einst hier vorhandene Naturdenkmal existiert nicht mehr, aber dafür eine tolle Aussicht über den noch jungen Birkenwald. Auf einem mit hohem Gras bewachsenen Hang bahnten sich die Wandersleute hernach einen Pfad talwärts, ob dabei „Heckenböcke“ eingefangen wurden, ist nicht bekannt! Mit frischem Mut und wieder durch ordentlichen Wald gehend steuerten die Wanderer das nächste „Highlight“ im Distrikt „Kalter Born“ an. Der hier gefasste und wirklich kaltes Wasser spendende Born wird auch als Quelle des Theißbaches angesehen (auf dem angebrachten Schild anders als im Kartenmaterial mit s geschrieben.). Vom Theißtal ging es alsbald im spitzen Winkel wieder hinan, um die verlorene Höhe zurück zu gewinnen. Ein weiterer Platz mit schönen Aussichten stand nun auf dem Programm. Von der mit Steinhaufen bezeichneten Stelle reichte der Blick weit ins Rheintal. Von dort ging es zur vielen Wanderern bekannten Trompeterstraße und zum Abschluss besuchte auch diese Gruppe den Garten mit den Bäumen des Jahres.

Vom Treffpunkt beim Jagdschloss begaben sich die Wanderer hernach zur Pizzeria in Neuhof. Bei kühlen Getränken und warmen Speisen konnten die Hohensteiner Wanderfreunde die interessanten Touren in fröhlicher Runde ausklingen lassen. In Horsts Dank für die heutigen Tourgestalter stimmten alle freudig mit ein.

Für den nächsten Wandertermin am Donnerstag, 23. Juli haben Ellen und Ute für eine Kurzstrecke und Robert und Hans Jürgen für eine längere Strecke Wandermöglichkeiten im Rheingau für uns getestet. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz beim Weinstand in Rauenthal. Der Platz ist auf der Straße in Richtung Bubenhäuser Höhe zu erreichen. Für eine zünftige Schlussrast haben uns Robert und seine Mitstreiter im Gasthof/Weingut Engel angemeldet.

Interessierte an Wanderungen in netter Gesellschaft können Informationen auf der Homepage des Hohensteiner Wanderkreises www.hohensteiner-wanderkreis.jimdo.com einsehen. Als besonderen Service bietet Petra auf der Homepage für Ortsunkundige auch einen Link an, um sicher und rechtzeitig zum Treffpunkt zu gelangen. Fotos vermitteln einen Eindruck von den Wanderungen. Dabeisein lässt außerdem das gute Gemeinschaftsgefühl spüren. Auskünfte zum offenen Wanderkreis erteilt auch Horst Bernstein (06124 12357).