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Hohensteiner Blättche
Ausgabe 30/2026
Kirchliche Nachrichten
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Ev. Gesamtkirchengemeinde Mittlerer Untertaunus

Homepage: www.mut-evangelisch.ekhn.de

Gottesdienste

Freitag, 24. Juli

20:00 Uhr

Komplet, Ev. Kirche Kettenbach (Agnes Schmidt-Köber, Marion Ortner)

Samstag, 25. Juli

13:00 Uhr

Traugottesdienst, Ev. Kirche Niederlibbach (Dr. Jürgen Noack)

Sonntag, 26. Juli

Sommerkirche „Mein Lied für dich“

10:00 Uhr

an der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen (Petra Dobrzinski): „I will follow him“, 09:30 Uhr Parkplatz DGH Michelbach: Mitfahrmöglichkeit nach Holzhausen

10:00 Uhr

Ev. Katharinenkirche Beuerbach (Agnes Schmidt-Köber): „Tapetenwechsel“

Freitag, 31. Juli

18:00 Uhr

Friedensgebet, Ev. Kirche Holzhausen ü.Aar (Petra Dobrzinski)

Sonntag, 2. August

Sommerkirche „Mein Lied für dich“

10:00 Uhr

Ev. Kirche Strinz-Trinitatis (Rebekka Völp): „Wo ist der Wal, wenn man ihn braucht?“

10:00 Uhr

Segelflugplatz Michelbach/Am Asp (Jürgen Schweitzer): „Über den Wolken oder die Sehnsucht nach Freiheit“

Kein Konfirmandenunterricht in den Sommerferien!

Weitere Termine in der Gesamtkirchengemeinde:

Freitag, 24. Juli

10:00 Uhr

Spielkreis, Ev. Gemeindehaus Görsroth

Dienstag, 28. Juli

10:00 Uhr

Offener Nähtreff, Ev. Gemeinderaum Kettenbach

Mittwoch, 29. Juli

14:30 Uhr

Frauenkreis, Ev. Kirche Michelbach Gruppenraum

Freitag, 31. Juli

10:00 Uhr

Spielkreis, Ev. Gemeindehaus Görsroth

Kontaktdaten Verkündigungsteam

Pfrin. Petra Dobrzinski (Hennethal, Holzhausen ü. Aar, Michelbach, Panrod, Strinz-Margarethä), Tel. 06120 4097973, E-Mail: petra.dobrzinski@ekhn.de

Gem.-Päd. Renate Feick, Tel. 0170 6450086, E-Mail: renate.feick@ekhn.de, Renate Feick ist bis 02.08. nicht im Dienst.

Pfr. Tim Fink (Bechtheim, Beuerbach, Ketternschwalbach), Tel. 0176 62867093, E-Mail: tim.fink@ekhn.de

Pfr. Tim Fink ist bis 09.08. nicht im Dienst. Die Vertretung in der Seelsorge und für Beerdigungen hat Pfr. Jürgen Schweitzer.

Pfrin. Manuela König (Ehrenbach, Eschenhahn, Görsroth, Hambach, Kesselbach, Niederauroff, Niederlibbach, Oberauroff), Tel. 0176 62867093, E-Mail: manuela.koenig@ekhn.de

Pfrin. Manuela König ist bis 09.08. nicht im Dienst. Die Vertretung in der Seelsorge und für Beerdigungen hat Pfrin. Petra Dobrzinski.

Pfrin. Agnes Schmidt-Köber (Daisbach, Hausen, Kettenbach, Rückershausen), Tel. 0171 1086057, E-Mail: agnes.schmidt-koeber@ekhn.de

Pfr. Jürgen Schweitzer (Limbach, Strinz-Trinitatis, Wallbach), Tel. 0151 74379087, E-Mail: juergen.schweitzer@ekhn.de

Gemeindebüro Ev. Gesamtkirchengemeinde Mittlerer Untertaunus

Scheidertalstr. 10

65510 Hünstetten (Strinz-Trinitatis)

Telefon: 06126 3220

E-Mail: Gesamtkirchengemeinde.Mittlerer-Untertaunus@ekhn.de

neue Öffnungszeiten:

Di und Do 09:00 - 12:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr

An(ge)dacht 

Salz der Erde

„Kannst du mir mal das Salz geben?“ Dieser Satz gehört wohl zu den häufigsten am Esstisch. Das Salz steht ganz selbstverständlich neben Tellern und Gläsern. Meist schenken wir ihm kaum Beachtung. Erst wenn es fehlt, merken wir, wie wichtig es ist. Eine Prise genügt, damit ein Gericht seinen Geschmack entfaltet.

Ausgerechnet dieses unscheinbare Gewürz verwendet Jesus für eines seiner bekanntesten Bilder. Er sagt: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Nicht: „Ihr sollt Salz werden.“ Nicht: „Die Besten unter euch sind das Salz der Erde.“ Sondern: „Ihr seid das Salz.“

Das ist ein großes Kompliment. Jesus spricht Menschen an, die nicht zu den Mächtigen oder Einflussreichen ihrer Zeit gehören. Ihnen sagt er: Euer Leben hat Bedeutung. Ihr macht einen Unterschied. Diese Zusage gilt bis heute!

Wir leben in einer Zeit, in der oft das Laute Aufmerksamkeit bekommt. Doch unsere Gesellschaft lebt vor allem von den vielen Menschen, die zuverlässig Verantwortung übernehmen, sich für andere einsetzen und ihren Teil zum Gelingen des Zusammenlebens beitragen. Oft stehen sie nicht im Mittelpunkt. Aber ohne sie würde vieles nicht funktionieren.

Gerade in Dörfern wie unseren erleben wir das immer wieder. Das Miteinander lebt davon, dass Menschen füreinander da sind – in den Familien, in Vereinen, bei der Feuerwehr, in der Nachbarschaft oder in den Kirchengemeinden. Vieles geschieht, weil Menschen ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und ihr Herz einbringen.

Vielleicht ist genau das das Geheimnis des Salzes. Es drängt sich nicht in den Vordergrund. Es macht nicht auf sich aufmerksam, sondern bringt das Gute zur Geltung. Wer Salz ist, macht das Leben anderer ein wenig besser.

Salz hatte zur Zeit Jesu noch eine weitere Aufgabe: Es machte Lebensmittel haltbar. Und ich denke mir: Wo Menschen so handeln, dass der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gestärkt wird, tun sie etwas sehr Wertvolles und Kostbares. Unsere Gesellschaft braucht solche Menschen dringender denn je.

Dabei lohnt sich eine einfache Frage: Welchen Geschmack hinterlasse ich eigentlich? Trage ich dazu bei, dass Hoffnung wächst? Fördere ich den respektvollen Umgang miteinander? Ermutige ich andere oder ziehe ich sie herunter?

Natürlich gelingt das niemandem jeden Tag. Wir alle kennen Momente, in denen Geduld und Freundlichkeit fehlen. Gerade deshalb ist die Zusage Jesu so tröstlich. Er sagt nicht: „Ihr müsst perfekt sein.“ Er sagt: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Er traut den Menschen zu, dass sie ihre Umgebung positiv verändern können.

Vielleicht sollten wir auch einander häufiger mit diesem Blick begegnen: nicht zuerst sehen, was fehlt oder schiefläuft, sondern wahrnehmen, was bereits an Gutem da ist. Salz sieht man kaum, wenn es sich aufgelöst hat. Aber man schmeckt seine Wirkung. So ist es auch mit der Nächstenliebe. Sie macht selten große Schlagzeilen. Doch sie verändert den Geschmack des Lebens.

Ich wünsche uns allen, dass wir in den kommenden Tagen Menschen begegnen, die unserem Leben guttun – und dass wir selbst für andere zu solchen Menschen werden: unaufdringlich, aber wirksam; bescheiden, aber unverzichtbar.

Manuela König
Pfarrerin der Ev. Gesamtkirchengemeinde Mittlerer Untertaunus