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Hohensteiner Blättche
Ausgabe 31/2026
Aus unserer Gemeinde
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Hohensteiner Wanderkreis

Für die Wanderung des Hohensteiner Wanderkreises am 23. Juli im Rheingau hatte der Himmel für ziemlich gute Wetterbedingungen gesorgt. Zuvörderst wäre da zu erwähnen, dass es keine Nässe gab, dafür strahlte die Sonne vom klaren Firmament und erhellte nicht nur die Landschaft, sondern auch die erwartungsvollen Gesichter der 30 Wanderwilligen. Trotz nerviger Baustellenampel in Wambach hatten es die Wanderfreunde geschafft, rechtzeitig um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz beim Weinstand in Rauenthal zur Stelle zu sein. Nach der Begrüßung begaben sich alle zu der bekannten Bubenhäuser Höhe, einem markanten Aussichtsberg. Ellen, Ute, Hans Jürgen und Robert hatten die heutige Tour nicht nur vorgeschlagen, sondern auch vorgelaufen und eine zünftige Schlussrast organisiert, wobei ein in Eltville geborener Freund Roberts unsere Wanderfreunde unterstützte und die erschienenen Teilnehmer mit interessanten Informationen zum Ort Rauenthal sowie zur Landschaft versorgte. Erwähnen möchte ich hier die Ausführungen zur Veränderung der Landschaft durch die Aufgabe landwirtschaftlicher Betriebe und die Bedeutung des „Gebücks“.

Selbstverständlich wurden auch die Möglichkeiten des Aussichtsberges eifrig genutzt. Von der Sicht auf das Rheingaugebirge wechselte die Gruppe zum Panorama über das Rheintal, wobei neben den Orten am Rhein sogar der Donnersberg gesichtet werden konnte. Aus der Sicht von Rauenthal wendete sich die Gruppe nun nach rechts. Bevor es für die Wandersleute wegemäßig anspruchsvoller wurde, trennten sich die Kurzstreckler von den Langstrecklern. Ellen, Ute und Hans Jürgen durchwanderten die Weinberge, genossen weiterhin die Aussichten und erwarteten am Gelände des Weinstandes die Ankunft der von Robert und seinem Freund geführten Gruppe.

Auf im Zickzack verlaufenden Weinbergswegen und kaum erkennbaren Pfaden strebten die Wanderer dem Tal des Sülzbaches zu. Waren die Wege bis zum Staatsweingut Baiken noch einfach für unsere erprobten Wandersleute zu bewältigen gewesen, so folgte im letzten Abschnitt eine Passage, die zur Wertschätzung des in Steillagen gewonnenen Rebensaftes beitragen könnte. Nach erfolgtem Wechsel auf die andere Talseite wanderte es sich entspannt und unter Schatten spendenden Bäumen auf der asphaltierten Zufahrt zur Rausch. Solch breite befestigte Wege sind für Wandergruppen immer eine willkommene Abwechslung, bieten sich doch hier besonders gute Möglichkeiten, mit anderen Wanderern zu kommunizieren. Vom ehemaligen Forsthaus Rausch folgte die Wanderung der Markierung des Rheinsteiges, also hieß es für eine Weile tapfer bergauf zu schreiten. Der Aufstieg bis zu einem Gebetshäuschen wurde mit einem Päuschen gut gemeistert und kurz nach dem kleinen Kapellchen verließ die Wandergruppe den Rheinsteig, um im spitzen Winkel auf einem am Rande des Hansengrabens entlang führenden Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Dieser letzte Wegabschnitt führte zunächst durch Wald und zeigte den Leuten aber am Schluss auf der Hangseite mit Rebhängen, dass es hier zum Weinstand ging.

Bevor sich die auf dem Gelände aufspielende Band über den unerwarteten Besucherandrang zu so früher Stunde so recht freuen konnte, verließen die Hohensteiner das Terrain, um im Gutsausschank Flüssigkeits- und Kalorienverluste auf angenehme Weise ausgleichen zu können. Die Speisen waren exzellent und mundeten an dem lauen Sommerabend im Freien gut. Mit diesem Abschluss war der Dank den Ausrichtern der heutigen Wanderungen gewiss, was durch der Applaus nach Horsts Dankeschön im Namen der Wanderer bestätigt wurde.

Die nächste Möglichkeit zum Mitwandern bietet der Hohensteiner Wanderkreis am Donnerstag, 6. August. Petra und Uwe haben zwei Strecken bei Seitzenhahn vorgelaufen und können deshalb eine Tour mit 4 km Länge und eine mit 7,5 km Länge und einigen Höhenmetern anbieten. Start ist von dem kleinen Wanderparkplatz an der Straße oberhalb Seitzenhahns. Abmarsch ist wie üblich um 14:00 Uhr. Der Start und eine Möglichkeit zum Parken der Autos ist zu erreichen, wenn man durch Seitzenhahn hindurch fährt in Richtung Hohe Wurzel oder Taunus Wunderland kurz vor dem Waldanfang zu beiden Seiten, aber hauptsächlich rechts am Rand des Weges zum Sportgelände. Auf der WEB-Seite des Wanderkreises findet sich auch ein Link. Für die Schlussrast werden die Wanderer im Gasthaus zum Wiesengrund erwartet.

Interessierte an Wanderungen in netter Gesellschaft können Informationen auf der Homepage des

Hohensteiner Wanderkreises www.hohensteiner-wanderkreis.jimdo.com einsehen. Als besonderen Service bietet Petra auf der Homepage für Ortsunkundige auch einen Link an, um sicher und rechtzeitig zum Treffpunkt zu gelangen. Fotos vermitteln einen Eindruck von den Wanderungen. Dabeisein lässt außerdem das gute Gemeinschaftsgefühl spüren. Auskünfte zum offenen Wanderkreis erteilt auch Horst Bernstein (06124/12357).