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Hohensteiner Blättche
Ausgabe 33/2026
Aus unserer Gemeinde
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Hohensteiner Wanderkreis

 

Die 14. Wanderung des Hohensteiner Wanderkreises im Jahr 2026 war von Petra und Uwe als ganz gewöhnliches Angebot mit zwei unterschiedlich langen Streckenverläufen und Start und Ziel bei Seitzenhahn geplant. Doch ungewöhnliche Einflüsse und Ereignisse sorgten für eine Dramaturgie mit Spannungsmomenten.

Da wäre zunächst das Sirenengeheul in vielen Taunusorten am 5. August im Zusammenhang mit der Meldung, zwischen Seitzenhahn und Bad Schwalbach brennt der Wald, zu nennen. Das sorgte für Aufregung, denn nicht jeder Wanderfreund wusste, dass die Wanderungen nicht in der Nähe der Brandstelle geplant sind. Dennoch überzeugte sich am Morgen des Wandertages Uwe in Seitzenhahn, dass dort von einem Waldbrand keinerlei Spuren zu erkennen waren und es auch für die Wege in den Taunussteiner Waldungen keine Einschränkungen gab; also konnte diesbezüglich über die modernen Kommunikationskanäle Entwarnung gegeben werden.

27 Wanderwillige fanden denn auch rechtzeitig den Treffpunkt oberhalb des Seitzenhahner Sportplatzes. Die Temperatur war zwar auf ein zum Wandern angenehmes Niveau gesunken, jedoch schienen die enormen Schwankungen im Temperatur- und Luftdruckbereich in der letzten Zeit nicht allen Menschen gesundheitlich zu bekommen. So kam es, dass die Langstreckler, deren Führung kurzfristig Uschi übernommen hatte, zweimal damit konfrontiert wurden. Zum einen bremste es einen Wanderfreund aus und zum anderen ging ein Radfahrer in unmittelbarer Nähe zu Boden. Die Gruppe konnte nach fachkundiger Versorgung der Betroffenen die Tour fortsetzen, jedoch beschäftigten Gedanken beim „Falle“ des Wanderkameraden die Teilnehmer bis zur Meldung, dass es dem Wanderfreund soweit wieder gut geht.

Skizzieren wir nun den Tourenverlauf der mit fantastischen Ausblicken versehenen Wanderungen. Kurzstreckler mit Petra und Uwe sowie Langstreckler mit Uschi marschierten zunächst am Waldrand, der an das Parkiergelände vom Taunuswunderland angrenzt, den Hang hinauf, um nahe der Einmündung der Kreisstraße in die L 3037 erstere zu queren. Im schattigen Hochwald strebten die Wanderer zu ihrem höchsten Geländepunkt in Richtung „Hohe Wurzel“, wobei der letzte Abschnitt auf einem Pfad durch abwechslungsreichen Mischwald bewältigt werden konnte. Eine kurz vor Erreichung einer Forststraße quer über dem Pfad liegende Buche wurde teilweise recht elegant überstiegen. Von den erwähnten Aussichtspunkten wurde eifrig gerätselt, welche Ortslagen am jenseitigen Hang des Aartales zu erspähen waren, der Borkenkäfer hatte an einem Hang Sichtschneisen ermöglicht. Danach ging es wieder eine Etage tiefer zum bekannten Herzogsweg. Am Rande des Abstieges informierte eine an, mit Verlaub gesagt, unpassender Stelle platzierte Tafel über den einstigen Aussichtsturm auf der Hohen Wurzel. Auf dem Abschnitt des Herzogsweges bis zu einem sich quer durch den Wald schlängelnden Pfädchen hinab zum südlichen Ortsrand Bleidenstadts begleiten wir mit der Skizze nun nur noch die Langstreckler. Als nächster markanter Geländepunkt wurde die Pfannkuchenwiese (Der Ursprung des Namens ist nicht belegt, rührt wahrscheinlich von der Geländeform her.) erreicht. Im Rossbachtal wurde der tiefste Punkt der Strecke durchschritten. Einem Seitental folgend wanderte die Gruppe danach hinauf zum Waldrand mit Waldlehrpfad oberhalb Seitzenhahns. Noch einmal eröffneten sich zahlreiche Gelegenheiten, um die Blicke über unsere schöne Heimat schweifen zu lassen. Vom Parkplatz begaben sich die Wandersleute hurtig zur Gaststätte Zum Wiesengrund, denn ob Kurz- oder Langstrecke (7,6 km) die Höhenmeter und die frische Luft hatten für ordentlichen Durst und Appetit gesorgt. In der abschließenden Runde konnte Horst den heutigen Führungskräften Petra, Uwe und Uschi für einen interessanten, spannenden und dennoch sehr abwechslungsreichen und am Ende schönen Wandertag danken.

Für eine neue Wandermöglichkeit mit dem Hohensteiner Wanderkreis laden Liesel und Rolf am Donnerstag, 20. August nach Niederlibbach ein. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr bei der Kirche. Parkmöglichkeiten gibt es in der Nähe des Treffpunktes (einige bei der Kirche und weitere beim Kunsthaus). Angeboten werden wieder eine kürzere und eine längere Wanderstrecke. Für die Schlussrast erwartet der Wirt der Pizzeria ASPENDOS die Wanderer.

Interessierte an Wanderungen in netter Gesellschaft können Informationen auf der Homepage des Hohensteiner Wanderkreises www.hohensteiner-wanderkreis.jimdo.com einsehen. Als besonderen Service bietet Petra auf der Homepage für Ortsunkundige auch einen Link an, um sicher und rechtzeitig zum Treffpunkt zu gelangen. Fotos vermitteln einen Eindruck von den Wanderungen. Dabeisein lässt außerdem das gute Gemeinschaftsgefühl spüren. Auskünfte zum offenen Wanderkreis erteilt auch Horst Bernstein (06124 12357).