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Hohensteiner Blättche
Ausgabe 40/2026
Kirchliche Nachrichten
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Ev. Gesamtkirchengemeinde Mittlerer Untertaunus

Homepage: www.mut-evangelisch.ekhn.de

Gottesdienste

Sonntag, 04.10. (Erntedankfest)

09:30 Uhr

Ev. Kirche Niederlibbach mit Abendmahl (Manuela König)

11:00 Uhr

Ev. Kirche Panrod mit dem MGV Panrod (Petra Dobrzinski), anschl. Kirchkaffee

11:00 Uhr

Ev. Kirche Limbach mit Chor (Jürgen Schweitzer)

11:00 Uhr

Gottesdienst zum Kelterfest, Sportplatz Eschenhahn (Manuela König)

11:00 Uhr

Kerbegottesdienst an der Turnhalle Hennethal (Marc Capito)

14:00 Uhr

Ev. Kirche Holzhausen ü. Aar mit Männergesangverein Kettenbach-Holzhausen (Petra Dobrzinski)

17:00 Uhr

Ev. Kirche Kettenbach mit Abendmahl (Tim Fink), anschl. Umtrunk mit Eröffnung der Ausstellung „Konfirmation im Wandel der Zeiten“: Die evangelische Kirche Kettenbach feiert am 25.10.2026 ihr 275-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet eine Foto-Ausstellung zum Thema „Konfirmation im Wandel der Zeiten“ statt. Gezeigt werden Konfirmationsbilder der letzten 100 Jahre, sowie Konfirmationsurkunden und Fotos rund um das Jubiläum.

16:30 Uhr

Parkplatz DGH Michelbach: Mitfahrmöglichkeit nach Kettenbach

18:30 Uhr

Ev. Kirche Ketternschwalbach mit Abendmahl (Tim Fink)

Freitag, 09.10.

16:00 Uhr

Gottesdienst im Seniorenzentrum Haus am Silberberg/Wallbach (Petra Dobrzinski)

18:00 Uhr

Kerbegottesdienst am Dorfgemeinschaftshaus Görsroth (Petra Dobrzinski)

18:00 Uhr

Friedensgebet, Ev. Kirche Holzhausen ü. Aar (Petra Szameit)

Sonntag, 11.10.

09:30 Uhr

Ev. Kirche Limbach mit Geburtstagssegen (Jürgen Schweitzer)

11:00 Uhr

Ehrenbacher Türmchen mit Geburtstagssegen (Jürgen Schweitzer)

14:00 Uhr

Ev. Kirche Rückershausen mit Geburtstagssegen und Chor (Agnes Schmidt-Köber)

13:30 Uhr

Parkplatz DGH Michelbach: Mitfahrmöglichkeit nach Rückershausen

18:30 Uhr

Ev. Kirche Panrod mit Geburtstagssegen (Petra Dobrzinski), anschl. Kirchkaffee

Weitere Termine in der Gesamtkirchengemeinde:

Freitag, 02.10.

17:30 Uhr

Zwiebelkuchen und Federweißer an der Kirche, Ev. Kirche Holzhausen ü. Aar

19:00 Uhr

KinderKino, Ev. Gemeindehaus Beuerbach

19:00 Uhr

Stille & Gebet, Ev. Gemeindehaus Görsroth

19:00 Uhr

Konzert für Frieden, Toleranz und Weltoffenheit – Klezmermusik mit Irith Gabriely und Thomas Wächter, Ev. Kirche Michelbach, Eintritt frei (Spenden erbeten).

Dienstag, 06.10.

14:30 Uhr

Frauenkreis Panrod, Ev. Gemeindehaus Panrod

Mittwoch, 07.10.

15:00 – 17:00 Uhr

Ausstellung „Konfirmation im Wandel der Zeiten“, Ev. Kirche Kettenbach

Donnerstag, 08.10.

14:30 Uhr

Handarbeitskreis, Ev. Gemeinderaum Kettenbach, Kontakt: Birgit Weyl, Tel. 06430 7591

Grenzen und Barrieren überwinden, so lautet der Leitgedanke dieses faszinierenden Konzerts. Irith Gabriely, die mehrfach ausgezeichnete und international konzertierende „Queen of Klezmer“ präsentiert zusammen mit Dekanatskantor Thomas Wächter ein Musikprojekt, welches das übliche Schema einer Programmgestaltung sprengt: Sie spannen den musikalischen Bogen von Klassik, über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik zu orientalischen Klängen.

Kontaktdaten Verkündigungsteam

Pfrin. Petra Dobrzinski (Hennethal, Holzhausen ü. Aar, Michelbach, Panrod, Strinz-Margarethä), Tel. 06120 4097973; E-Mail: petra.dobrzinski@ekhn.de

Gem.-Päd. Renate Feick, Tel. 0170 6450086, E-Mail: renate.feick@ekhn.de

Pfr. Tim Fink (Bechtheim, Beuerbach, Ketternschwalbach), Tel. 0176 62867093, E-Mail: tim.fink@ekhn.de

Pfrin. Manuela König (Ehrenbach, Eschenhahn, Görsroth, Hambach, Kesselbach, Niederauroff, Niederlibbach, Oberauroff), Tel. 0176 62867093, E-Mail: manuela.koenig@ekhn.de

Pfrin. Agnes Schmidt-Köber (Daisbach, Hausen, Kettenbach, Rückershausen),

Tel. 0171 1086057, E-Mail: agnes.schmidt-koeber@ekhn.de

Pfr. Jürgen Schweitzer (Limbach, Strinz-Trinitatis, Wallbach), Tel. 0151 74379087, E-Mail: juergen.schweitzer@ekhn.de

Gemeindebüro Ev. Gesamtkirchengemeinde Mittlerer Untertaunus

Scheidertalstr. 10

65510 Hünstetten (Strinz-Trinitatis)

Telefon: 06126 3220

E-Mail: Gesamtkirchengemeinde.Mittlerer-Untertaunus@ekhn.de

Öffnungszeiten:

Di und Do 09:00–12:00 Uhr und 15:00–18:00 Uhr

 

An(ge)dacht:

Herbstzeit ist Erntezeit, ist Zeit der Dankbarkeit. Zwei Impulse begleiten mich in den letzten Tagen: im Psalm 103 heißt es: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Ein guter Rat, denn der Mensch vergisst und verdrängt. Dabei tut es gut, den Blick zu heben und wahrzunehmen, wie viel da ist, was alles zur Verfügung steht: ein wohlhabender Wohlfahrtsstaat. Ein tragfähiges Sozialsystem, das dafür Sorge trägt, damit niemand unter die Räder kommen muss. Ein funktionierendes Gesundheitssystem, ein solides Schulsystem, in dem jeder lesen, rechnen und schreiben lernen kann. Ein tragfähiges soziales Netz. Wir dürfen unser Leben selbst gestalten. Und jede/r kann seine Meinung äußern, auch wenn sie noch so doof oder skandalös ist. All das ist nicht selbstverständlich. Selbst wenn noch vieles verändert und angepasst werden muss.

Damit komme ich zum zweiten Impuls: „Es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern die Dankbaren, die glücklich sind“. Dieses Zitat wird von verschiedenen Menschen überliefert und zeigt damit seine breite Wirksamkeit. Der Mensch strebt nach Vollkommenheit, nach Perfektion. Vollkommenheit und Perfektion scheinen die Unsicherheiten des Lebens höchstmögliche, „maximale“ Sicherheit zu bieten. Das „Maximum“ wird gerne angestrebt. Doch erst mit der Zeit und abnehmenden Kräften erkennen Menschen, dass es nicht auf das „Maximum“, sondern auf das „Optimum“ ankommt. Das Optimum ist vom Maximum meistens weit entfernt. Ich habe nach dem heißen, trockenen Sommer 2026 damit gerechnet, dass die Ernte schlecht ausfällt, von Missernte war zwischenzeitlich die Rede. Aber ich lese staunend die Zahlen beim Hessischen Amt für Statistik: Die Erträge liegen im Durchschnitt auf dem Vorjahresniveau, bzw. über dem Durchschnitt von 2020-2025. In den Details ergeben sich gewiss Unterschiede. Was ich feststelle: die Natur macht es uns wieder vor, sie braucht nicht viel, sie braucht genug.

Es lohnt es sich, den Blick nach innen zu richten: im Leben wird das „Maximum“ kaum erreicht. Doch wer sein Leben und Ergehen bewusst wahrnimmt, wird viele Gründe für Dankbarkeit finden. Dankbarkeit lenkt den Blick auf das, was jetzt schon da ist. Regelmäßige Dankbarkeit trainiert das Gehirn, positive Dinge schneller und intensiver wahrzunehmen. Wer dankbar für sein eigenes Leben ist, vergleicht sich weniger mit anderen – und das nimmt dem Unglücklichsein den Nährboden, das „Optimum“ garantiert

Zufriedenheit. Und dann ist es nur noch ein Schritt zum glücklich sein.

Wofür sind Sie heute dankbar?

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Entdecken von Gottes Segen in Ihrem Leben.

Agnes Schmidt-Köber
(Verkündigungsteam MUT)