Der Fanfarenzug Grün-Weiß bringt die Baumsteller mit musikalischen Klängen zum Theodor-Hoffmann-Platz
Sascha Minning hat für den sicheren Transport gesorgt
Hier wird der Plan geschmiedet, Marcel Kaiser
Der Baum steht, die Musik spielt
Der Maibaum wird noch sicher verankert
Der Fanfarenzug brillierte mit einem Sonntagskonzert
Der Bad Salziger Ortsbeirat grillte für den guten Zweck, Peter & Peter am Grill
Bad Salzig. (EF). Am 1. Mai ist es immer so weit: Die Maibäume werden in den Städten und Dörfern platziert. Das Aufstellen hat eine lange Tradition und soll sichtbares Sinnbild für Liebe, Fruchtbarkeit, Leben und Wachstum sein. "Der Maibaum ist des Dorfes Zier, zu unsrer Freude steht er hier". So heißt es auch jetzt wieder in Bad Salzig.
Gelebte Tradition
Hier ist es schon seit fast 60 Jahren Tradition des Fanfarenzuges Grün-Weiß, unter der Leitung von Julian Gras, den Maibaum im Dorf aufzustellen. In den frühen Morgenstunden suchten die Inaktiven „jung gebliebenen Musiker-Burschen“ den Weg in den Wald, um den passenden Baum zu schlagen, zu verladen und „heim“ zu bringen. Liebevoll wurde die geschlagene Birke durch das Anbringen des Schmucks letztendlich zum herrlichen Maibaum.
Tolles Konzert
Kaum ist dieser zum Aufstellen bereit, hört man schon die Klänge des Fanfarenzuges Grün-Weiß Bad Salzig, denn der kommt jetzt mit seinem musikalischen Repertoire ins Spiel. Als Dankeschön für die Mühe werden Baum und Inaktive am Salziger Börnchen abgeholt und zum Theodor-Hoffmann-Platz geleitet. Bei flotten Frühlingsmelodien erwarten dort schon Gäste und Einheimische die Protagonisten. Mit gekonnten Handgriffen ist es für die „Salziger-Maibaum-Experten“, mit der musikalischen Unterstützung im Rücken, kein Problem mehr, das Maibaum-Prachtstück in die geeignete Position zu bringen. Traditionen zu pflegen ist für jeden Ort wichtig, der Fanfarenzug Grün-Weiß Bad Salzig lebt und liebt diese Traditionen. Der Besuch der vielen Menschen bei dem Ritual am 1. Mai gibt Verein und Verantwortlichen recht, Traditionen zu pflegen und nicht untergehen zu lassen.