Ende April fand in Eichenbach der diesjährige DreckWegTag statt – und der machte seinem Motto „(Z)sauerberhaftes Eichenbach" alle Ehre. Der Tag startete mit Schnee, Regen und unangenehmem Wind, sodass der geplante Beginn am Morgen kurzerhand auf den Nachmittag verschoben wurde.
Statt direkt loszulegen, kamen die zahlreichen Helferinnen und Helfer zunächst zu einem gemeinsamen Mittagessen zusammen. Die Eichenbacher Frauen hatten ein reichhaltiges Essen vorbereitet, das für die anschließend dringend benötigte Energie sorgte.
Trotz des ungemütlichen Wetters hatten sich weit über 20 Freiwillige eingefunden, bei denen nach der Stärkung die Unruhe spürbar größer wurde – die Teilnehmenden wollten endlich loslegen. Mit Traktoren und Werkzeugen wie Heckenscheren, Besen, Rechen und Schaufeln machten sich die in Gruppen eingeteilten Helferinnen und Helfer auf den Weg. Im Dorf und im näheren Umfeld wurden Müll und Unrat gesammelt und in einem extra bereitgestellten Container entsorgt. Hecken und Gestrüpp erhielten an mehreren Stellen einen gründlichen Pflegeschnitt, Laub wurde entfernt und vieles für das kommende Frühjahr hergerichtet.
Dank der vielen helfenden Hände – von jung bis alt – konnte selbst an einem halben Tag eine beeindruckende Menge Arbeit erledigt werden.
Zum Abschluss trafen sich alle Beteiligten in der Dorfmitte, wo eine heiße Tasse Kaffee, ein Stück Kuchen oder eine Flasche Bier auf sie wartete. Müde und erschöpft, aber sichtbar zufrieden und stolz auf das Erreichte, machten sich die Helferinnen und Helfer schließlich auf den Heimweg.
Ein herzlicher Dank geht an alle, die vorbereitet, gebacken und mit angepackt haben – dank ihres Einsatzes ist Eichenbach wieder ein Stück schöner geworden.