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Wittinger Stadtbote
Ausgabe 2/2026
Feuerwehrnachrichten
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Freiwillige Feuerwehr Stadt Wittingen

Bei eisiger Kälte wurde das Richtfest des Sozialtrakts der Ortsfeuerwehr Rade gefeiert.

Trotz des Winterwetters fanden sich viele Dorfbewohner zum Richtfest ein.

Ein Holzofen gegenüber des Sozialtrakt der Feuerwehr spendete den zahlreichen Zuschauern doch etwas Wärme.

Neben einer bunt geschmückten Tanne durfte auch der Richtspruch von Zimmermeister Thorsten Preuß nicht fehlen.

Zimmermeister Niels Franke mit Sohn, Zimmermeister Thorsten Preuß, Stadtbürgermeister Andreas Ritter mt Tochter und Ortsbrandmeister Fabian Schneider vor dem "gerichteten" Sozialtrakt in Rade.

Auf reges Interesse stieß die Besichtigung der späteren Raumaufteilung des Sozialtraktes.

Rade. Wer am Freitagnachmittag am Richtfest des Sozialtrakts der Ortsfeuerwehr Rade teilhaben wollte, suchte vergebens die Feuerwehrkameraden/-innen in ihren schmucken Uniformen. Aufgrund der Minustemperaturen gab es diese nämlich nicht. Man hatte Glück, wenn hier und da mal eine Wollmütze mit Feuerwehremblem oder Name der Ortswehr zu lesen war, denn alle Anwesende waren dort in winterlicher Kleidung, den Minustemperaturen entsprechen vor Ort dabei. Neben Stadtbürgermeister Andreas Ritter mit Tochter, war auch Stadtbrandmeister Moritz Märtens mit Sohn zu diesem Anlass anwesend. Natürlich war auch Rades Ortsvorsteher Fabian Eggert anwesend, der auch engagiert in der Ortsfeuerwehr Rade tätig ist. An einem wärmenden Holzofen gegenüber dem neu errichteten Sozialtrakt standen die Feuerwehrkameraden und viele interessierte Einwohner aus Rade, um dem „Richtfest“ beizuwohnen. Oben auf dem Dachfirst der Dachbalken wurde zunächst eine mit bunten Bändern geschmückte Tanne festgemacht. Mit Stadtbürgermeister Andreas Ritter und Ortsbrandmeister Fabian Schneider sowie Zimmermeister Niels Franke, stellte man sich um den „Richtbaum“ in der Höhe auf und der historische Zimmermannspruch von Zimmermeister Thorsten Preuß zum Richten eines Gebäudes wahrzunehmen.

Nach jedem Vers gab es einen „Schluck“ und zum Schluss wurde traditionsgemäß dann das leere Glas in das Innere des Gebäudes geworfen um zu zerspringen. Dieses Prozedere musste jedoch dreimal wiederholt werden, denn das Glas wollte einfach nicht zerbersten. Unter regem Beifall der vielen Anwesenden wurde dem nun gerichteten Gebäude und den Franke-Zimmerleuten eine gute, termingemäße Fertigstellung gewünscht. Wer Interesse hatte, konnte sich im Inneren des Rohbaus die spätere Belegung der einzelnen Raume erklären lassen. Wer nun draußen genügend der Kälte standgehalten hatte, konnte in einer gut beheizten Scheuneneinfahrt heißen köstlichen Glühwein, Punsch oder auch kalte Getränke, dazu Bockwurst verkosten. Dies war alles bestens von der Ortsfeuerwehr vorbereitet und bereitgestellt. In der angenehmen Wärme gab es an bereitgestellten Tischen und Bänken genügend Zeit für einen Klönschnack. Dank der Ortsfeuerwehr Rade um Kommando und Ortsbrandmeister Fabian Schneider, war es trotz Minusgraden ein „Gelungenes“ Richtfest des neuen Sozialtraktes der Rader Ortsfeuerwehr.

Text und Bilder: H.-H. Huth, Radenbeck