Die Damen des Konvents mit Äbtissin Angela Geschonke (rechts) und einer Dame, die zur Probe im Kloster wohnt (links).
Die Sternsinger, auf dem Foto mit Äbtissin Angela Geschonke, sammelten mit ihrem Auftritt Spenden für Schüler in Bangladesch.
Der Neujahrsempfang im Kloster hat schon eine lange Tradition. Vor dem diesjährigen Empfang hatte Äbtissin Angela Geschonke mehr in der Öffentlichkeit darauf hingewiesen und eingeladen. Gut 100 Gäste fanden sich nach dem Gottesdienst in der Klosterkirche im Kloster ein, um mit dem Konvent ins Gespräch zu kommen. Viele Bürgerinnen und Bürger kamen, die sich mit dem Kloster verbunden fühlen, sowie zahlreiche Vertreter aus dem politischen Raum, von Vereinen und Verbänden.
Und natürlich waren auch die Sternsinger zu Gast, thematisierten Kinderrechte unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ und sammelten Spenden für Schüler in Bangladesch mit ihrem Auftritt. Pröpstin Wiebke Vielhauer sprach ein Grußwort mit der Jahreslosung „Gott macht alles neu“ und Äbtissin Angela Geschonke hielt Rückschau auf das vergangene und Vorschau auf das begonnene Jahr.
Sie konnte über vielfältige Aktivitäten im Jahr 2025 berichten. Auch im Jahr 2026 wird es die bekannten Klosterführungen geben, die Mittwochsgeschichten im Kloster, Konzerte im Refektorium und es wird ein besonderer Fokus auf die Ausstellungen gelegt, z.B. mit Anna Susanne Jahn, die neben ihrer Ausstellung auch Kurse gibt, oder auch, leider ganz aktuell, das Thema „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“. Der Garten des Klosters soll auch ein neues Gesicht bekommen, damit er für den Publikumsbesuch an bestimmten Tagen geöffnet werden kann. Neben Märchenführungen im Kreuzgang, Oasentagen für Frauen werden öffentliche Andachten in der neuen „alten“ Kapelle angeboten.
Text: Kluge/gs/ag