Landrat Axel Flader mit den Vertreter der Nato am Montag beim Austausch über die zivil-militärische Zusammenarbeit
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die enge zivil-militärische Zusammenarbeit
Celle (lkc). Landrat Axel Flader hat am Montag, 16. Februar 2026, Vertreterinnen und Vertreter der NATO-Übung STEADFAST DART 26 im Landkreis Celle begrüßt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die enge zivil-militärische Zusammenarbeit sowie die Koordination zwischen Bundeswehr, NATO-Kräften und den zuständigen Behörden im Landkreis.
„Die Präsenz der NATO-Truppen in unserer Region wird von vielen Menschen positiv aufgenommen. Nach dem Abzug der britischen Streitkräfte im Jahr 2016 ist nun wieder eine größere internationale militärische Präsenz spürbar, die in engem und vertrauensvollem Austausch mit den zivilen Stellen erfolgt“, betonte Landrat Flader.
Als Leiter der Kreisverwaltung ist der Landrat im Katastrophenfall zugleich Leiter des Katastrophenschutzstabes. Vor diesem Hintergrund kommt der abgestimmten Zusammenarbeit zwischen zivilen Behörden, Polizei, Rettungskräften und militärischen Akteuren besondere Bedeutung zu. „Eine funktionierende Kommunikation und klare Koordinierungsstrukturen sind entscheidend, um in jeder Lage handlungsfähig zu bleiben“, so Flader.
Im Gespräch mit den NATO-Vertreterinnen und -Vertretern wurde insbesondere die gute Abstimmung mit den örtlichen Behörden, den Sicherheitskräften sowie ehrenamtlichen Organisationen hervorgehoben. Seit Beginn der Übung verläuft die Zusammenarbeit reibungslos. Herausforderungen im öffentlichen Raum konnten bislang vermieden werden.
Die Übung STEADFAST DART 26 bringt rund 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus 13 Bündnisstaaten in die Region. Zentrale Teile der Übung finden auf dem Truppenübungsplatz Bergen statt. Ziel ist es, die schnelle Verlegefähigkeit und Integration von Kräften im Rahmen der kollektiven Verteidigung zu testen.
„Der persönliche Austausch ist wichtig, um gegenseitiges Verständnis zu stärken und frühzeitig mögliche Fragen zu klären“, erklärte Flader. Zugleich verwies er auf die besondere Tradition des Zusammenlebens von ziviler und militärischer Bevölkerung im Landkreis Celle.