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Bergener Rundschau
Ausgabe 3/2026
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Landrat Axel Flader (links) und Catrin-Anne Wiechern (4. von links) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern.

Landrat gratuliert jungen Musikerinnen und Musikern bei Konzert zu Auszeichnungen

Celle (lkc). 13 junge Instrumentalistinnen und Instrumentalisten aus dem Raum Celle wurden am Sonntag im Beckmannsaal für ihre herausragenden Leistungen beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ geehrt. Beim feierlichen „Preisträger:innenkonzert“ präsentierten sie ihr beeindruckendes Können und nahmen unter großem Applaus Urkunden und zahlreiche erste Preise entgegen.

Die Vorsitzende des Regionalausschusses Jugend musiziert, Catrin-Anne Wiechern, würdigte in ihrer Ansprache die außergewöhnliche Hingabe und den Fleiß der Teilnehmenden: „Wer sich über einen langen Zeitraum intensiv mit anspruchsvollen Musikwerken auseinandersetzt, im Ensemble musiziert und sich der Bewertung einer qualifizierten Jury stellt, der hat höchsten Respekt verdient“, sagte Wiechern, die auch Leiterin der Celler Kreismusikschule ist

Landrat Axel Flader gratulierte den jungen Talenten ebenfalls persönlich: „Hinter jeder jungen Musikerin und jedem jungen Musiker stehen viele Stunden des Übens, der Organisation, der Geduld und der Unterstützung. Diese Leistungen verdienen große Anerkennung. Was wir heute hören, ist Talent – aber eben auch Disziplin, Ausdauer und familiärer Rückhalt."

Das Publikum im gut gefüllten Beckmannsaal durfte sich über ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm freuen. Den Auftakt bildeten zwei Beiträge aus der Kategorie Akkordeon-Kammermusik, die unter anderem mit Variationen über den beliebten „Wellerman“ überzeugten. Anschließend demonstrierten die Pianistinnen und Pianisten in der Kategorie Klavier Solo ihr großes Können mit Werken von L.v.Beethoven, C. Debussy, F. Chopin und T. Tschaikowsky. In der Kategorie Kammermusik für Blasinstrumente begeisterten ein Duo und ein Quartett mit fein abgestimmtem Zusammenspiel bei Stücken von Charles Keller und Marc Berthomieu. Als krönenden Abschluss sorgte ein fulminantes Drum-Set-Solo für tosenden Beifall – ein musikalisches Highlight, das das Publikum sichtlich mitriss.

Das kurzweilige Konzert verging wie im Flug und machte deutlich, mit wie viel Leidenschaft und Präzision die jungen Musikerinnen und Musiker ihrer Kunst nachgehen. Nun heißt es gespannt warten, wie sich die Celler Teilnehmer beim Landeswettbewerb vom 12. bis 15. März 2026 in Osnabrück schlagen werden.