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Samtgemeinde Boldecker Land
Ausgabe 4/2026
Aus der Samtgemeinde
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Aus der Samtgemeinde

Neuer Storchenmann in Tappenbeck - jetzt wird gebrütet!

Unser Sorgenkind vom letzten Jahr: Der Osloßer Storch, der die Angelschnur verschluckt hatte. Er ist wieder da!

Glück in Osloß-Ost: Herr Storch fand eine neue Frau, nachdem seine Störchin nicht wieder kam

Auch unser bekanntestes Storchenpaar ist wieder da: Woody und Wendy haben die Vogelgrippe überlebt

Liebe Storchenfreunde

und -freundinnen,

 

nun hat das Storchenjahr wieder begonnen, die Horste im Boldecker Land füllen sich mit Leben – und hoffentlich auch bald mit Nachwuchs. Leider sind ein paar unserer Störche nicht zurückgekehrt.

Insgesamt zehn von 75 Brutstörchen im Landkreis Gifhorn, die als sogenannte Westzieher schon längst hätten da sein müssen, sind nicht gekommen. Wahrscheinlich sind sie in Spanien Opfer der Vogelgrippe geworden. Aber auch einen „Überwinterer“, der sonst in Hoitlingen brütet, hat die Viruskrankheit wahrscheinlich das Leben gekostet.

Aber seien wir guten Mutes: Der erste Storch im Boldecker Land traf am 10. Februar in Tappenbeck ein. Doch leider hatte der Brutstorch mit der Ringnummer DEW 6T374 nach zwei Wochen seinen Horst schon wieder verlassen. Er war 2016 in Rühen beringt worden, und seine Stelle wurde schnell von einem neuen Storch eingenommen, der keinen Ring trägt. Das Weibchen DEW 6T476 kam am 15. März wieder „zu Hause“ an – und akzeptierte den anderen Storch als neuen Partner.

 

In Osloß auf dem Schornstein kam am 15. Februar unser Sorgenkind vom letzten Jahr, DEW 2T582, wieder eingeflogen. Ihn kennen wir, er ist 2015 in Wesendorf beringt worden. Leider kam unsere Störchin nicht wieder. Nach Schätzungen müsste sie schon etwa 15 Jahre alt sein. Da sie unberingt ist, kann das Alter nicht so genau ermittelt werden. Möglicherweise ist sie an der Vogelgrippe verendet. Dafür zog das Weibchen DEW 6T360, welches sein Männchen in Hoitlingen verloren hatte, um nach Osloß! Sie ist 2016 in Altencelle beringt worden- und damit im besten Alter für unseren Osloßer Storchenmann!

 

In Weyhausen West (Dreibein zwischen Osloß und Weyhausen) kam zuerst das Weibchen am 16. Februar an, und der Storchenmann DEW 6T429 folgte am 25. Februar. Das ist tatsächlich mal die „Originalbesetzung“. Beide Störche haben den Winter also unbeschadet überstanden!!

In Jembke kam der erste Storch am 25. Februar angeflattert, seine Frau folgte am 8. März. Auch hier fand das angestammte Paar wieder zusammen!

In Weyhausen, Hohe Horst sind wie jedes Jahr Ende März die Nilgänse noch am Brüten und besetzen das Nest. Das Storchenpaar ist noch nicht da.

In Osloß-Ost auf dem Holzmast kam Herr Storch am 18. März an – und wartete vergebens auf seine Frau. Auch diese Störchin kam nicht zurück, stattdessen gesellte sich die Brutstörchin vom letzten Jahr aus dem Gifhorner Lehmweg am 20. März dazu. DEW 3V469, sie wurde 2023 in Altencelle beringt.

 

Auch unserer bekanntestes Storchenpaar, Woody und Wendy, ist wieder vereint! Woody kam am 4. März an, und bezog wieder seinen Horst an der OBS in Weyhausen, am 15. März kam auch Wendy wieder. Schön, dass beide auch in diesem Jahr wieder zusammengefunden haben.

 

In Osloß-West wurde am 15. März ein neuer Storchenhorst aufgestellt, (mehr dazu lesen Sie auf den Osloß-Seiten). Noch hat sich kein fester Bewohner dort niedergelassen, aber am 23. März schaute schon mal für kurze Zeit ein Storch vorbei. Hoffentlich findet er eine Frau und kommt zurück!

Gebrütet wird bereits in Osloß, Osloß-Ost, Weyhausen-West, Tappenbeck und Jembke. Fortsetzung folgt! Ich wünsche viel Spaß beim Beobachten dieser wunderbaren Vögel.

Eure Weißstorchbetreuerin
Rita Lunde