Wie verhalte ich mich im Notfall? Wie gestalten sich die Aufgaben von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst? Wie leistet man Erste Hilfe?
Fragen, die uns in unserer Blaulichtwoche begleitet haben und die wir auf verschiedenste Art und Weise beantworten konnten.
Wir starteten in diese aufregende Woche damit, dass wir erst einmal klärten, welche drei Einsatzkräfte für uns relevant waren und wo die Aufgabenbereiche von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst liegen. Auch wenn sie sich in ihren einzelnen Aufgabenfeldern unterscheiden, haben sie neben der Tatsache, dass sie Menschen helfen, noch eine wichtige Gemeinsamkeit: Alle erreichen wir unter der Nummer 112. Und so wurde auch gleich der Notruf geübt und spielerisch vermittelt, was bei einem Anruf im Notfall eingeleitet wird.
Unsere Schulis erfuhren zudem, was sie tun können, sofern sich jemand verletzt hat, wie sie helfen können und was ein Rettungssanitäter macht. Herzlichen Dank dafür an Dirk Dietz und den DRK Kreisverband Gifhorn für diesen tollen „Kinder-Erste-Hilfe-Lehrgang“.
Über zwei tolle Löwenzahn-Informationsfilme konnten wir erste Einblicke in die Arbeit von Polizei und Feuerwehr erhalten.
Mit tollen Büchern, Bildern, Liedern und Spielen konnten wir dieses Wissen vertiefen.
Ebenso durften die Kinder Spielzeug mitbringen, welches unser Wochenthema aufgriff.
Da gab es viel zu entdecken und einige Kinder brachten interessante Sachbücher über die Einsatzkräfte mit. Doch auch anhand von Spielfiguren konnte man erkennen, was zum Beispiel ein Polizist oder Feuerwehrmann alles zum Ausüben seiner Tätigkeit benötigt.
Gemeinsam mit den Kindern besprachen wir den Ernstfall. Wo befinden sich wichtige Notfallausgänge? Wie verhalte ich mich im Ernstfall und wo muss ich hin?
Dieses Vorabwissen konnten wir bei unserer abschließenden Feuerwehrübung am Freitag unter Beweis stellen. Ein Brandherd wurde mit künstlichem Rauch simuliert und es kam die Feuerwehr.
Neben der Anerkennung der gelungenen Übung nahm sich die Feuerwehr auch Zeit, uns die Gerätewagen und deren Funktionen zu zeigen. Ebenso kleidete sich Feuerwehrmann Georg nach und nach in seine Feuerwehruniform ein und war am Ende mit Maske und Atemschutzgerät gar nicht mehr wiederzuerkennen. Doch die Kinder wussten, unter der Maskierung steckt immer noch Feuerwehrmann Georg.
Das ist wichtig zu wissen, denn manchmal kann so ein Mensch in kompletter Uniform schon etwas befremdlich oder für Kinder auch mal beängstigend wirken.
Unsere Schulis hatten zudem noch die Gelegenheit zu einem Ausflug in das Feuerwehrhaus.
Zum Abschluss wurden noch einmal Martinshorn und Blaulicht eingeschaltet und es ging mit viel Tatütata vom Hof. In diesem Zuge noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Parsau-Ahnebeck für ihr Engagement und die tolle Unterstützung bei diesem Projekt.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr.