Von der Gründung des Ortes 1324 bis zum Jahr 1957 gehörte Eischott zur St. Petrus-Kirche in Vorsfelde. Hier wurde getauft, geheiratet, konfirmiert und beerdigt. Erst ab 1860 hatte Eischott einen eigenen Friedhof. Der Kirchgang der Einwohner begann am „Keerkenstieg“ (Kirchensteig) im Rundling. 1958 wurde die St-Markus-Kirche in Brechtorf eingeweiht. 2004 erhielt der Ort einen eigenen Kirchenraum. Doch in der Zwischenzeit fanden auch regelmäßige Gottesdienste im Dorf statt, anfangs in der Schule, dann im Sportheim. Die Glocke, die zu Gottesdiensten, zu Beerdigungen und zum Überläuten bei einem Todesfall läutet, befindet sich im Turm der alten Schule. Über 30 Jahre bedient Johanna Lehnert bereits das Glockenspiel. Vor 20 Jahren, also 2004, wurde in Eischott ein Gemeinderaum gebaut und mit einem Festgottesdienst eingeweiht. Er dient seither als Raum für Gottedienste, Taufen, für den Kinderchor und viele andere Veranstaltungen. Doch ohne die vielfältige Hilfe der Gemeindemitglieder, also Eigenleistung, wäre das Projekt nicht zustande gekommen. Über 20 freiwillige Helfer/innen leisteten mehr als 500 Arbeitsstunden. Zur Finanzierung haben private Spenden, das Land mit der Dorferneuerung und das Landeskirchenamt beigetragen. Die Gemeinde Rühen stellte das Grundstück. Bis 2012 war Eischott eine eigenständige Kirchengemeinde. Ab 2024 gehört Eischott zum Pfarramt 3 (Rühen-Brechtorf-Eischott).
Dank gilt den damals weitsichtigen Kirchenvorstehern Wilhelm Klosa, Karola Hanke, Brigitte Buerke, Johanna Lehnert, Erika Behne, Iris Fiedler und Herbert Buerke. Ab 2024 sind unsere Vertreter Leon Steffen, Svea Koglin, Sandra Nostheide und Sonja Hörschelmann.