Alles in Eigenregie
Da Eischott momentan keine Gastwirtschaft hat, waren die beiden Organisatoren, der Bastelclub und die Feuerwehr, gezwungen, den Fasselabend selbst zu gestalten. Der Bastelclub hatte sich schon Wochen vorher in Bratzens Scheune getroffen, um die Festwagen anzufertigen, die mit lauter Musik durch den Ort fahren sollten. Die Feuerwehr, unter der Leitung von Brandmeister Michael Banz und Leon Steffen, hatte harte Arbeit zu leisten, um den Saal im Faitschenkrug zu gestalten, die Bedienung zu organisieren, die Küche herzurichten. Doch die Wehr konnte zupacken, konnte improvisieren.
Und es klappte alles. Unterdessen hatten sich achtzig verkleidete Eischotter/innen eingefunden, um den dreistündigen Schnorrerumzug durch das Dorf zu beginnen. Fastnacht ist ja ein Tag der Ausgelassenheit. Der Winter wird mit Lärm und Maske ausgetrieben, bevor die Fastenzeit beginnt. In der Küche waren inzwischen die Köchinnen Johanna, Yvonne, Sandra, Petra und Francesca tätig, um den Eierback vorzubereiten. Insgesamt nahmen etwa 100 Personen an den Tischen Platz, um bei Bier und Wasser das Geschnorrte zu verzehren. Es war schon eine große Anstrengung, das alles zu organisieren.
Aber es lohnt sich, den Brauch zu erhalten. Helau Eischott!!