(von links: Bürgermeister Jochen Koslowski, Holger Bellwart, Henric Schreiber und stellv. Ortsbrandmeister Christian Lenz)
(von links: Henric Schreiber, Steven März und Gerätewart Dennis Balzer)
Große Freude bei der Ortswehr Westerbeck. Nach der Indienststellung auf Landesebene durch Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens im September, hat die Feuerwehr nun auch offiziell auf Gemeindeebene im November ein neues Fahrzeug übergeben bekommen. Es handelt sich dabei um einen MAN TGM 18.320 mit Kastenaufbau. Der imposante 18-Tonner mit 320 PS ist rund 8,60 Meter lang, 3,50 Meter hoch und mit der notwendigen Funk- und Navigationstechnik ausgestattet.
Das Fahrzeug ist vom Bund zur Verfügung gestellt worden und in Niedersachsen Teil einer von insgesamt 4 sog. GFFF-V-Einheiten (Ground Forest Firefighting using Vehicles) zur Vegetationsbrandbekämpfung am Boden, d. h. sie werden bei Wald- und Flächenbränden eingesetzt. Jede dieser Einheiten ist mit vier Waldbrandtanklöschfahrzeugen, einem Kommandowagen sowie einem Gerätewagen Logistik ausgestattet. Einer dieser Logistikwagen befindet sich nun in Westerbeck und darf auch für örtliche Einsätze genutzt werden. Wie bereits der Bezeichnung zu entnehmen ist, dient das hiesige Fahrzeug dem Transport von Gerätschaften, Ausrüstung und Material. Eine Grundausstattung ist bereits an Bord.
Die GFFF-V-Einheiten werden bei Bedarf europaweit agieren, d. h. die Mannschaft dieses Fahrzeuges kann auch Auslandseinsätze haben. Hierauf sind die Kameradinnen und Kameraden entsprechend vorbereitet.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Gemeindebürgermeister Jochen Koslowski dem Gemeindebrandmeister Holger Bellwart den symbolischen Schlüssel für das neue Fahrzeug, der diesen schließlich an den Ortsbrandmeister von Westerbeck, Henric Schreiber, weitergab, der sich für die „Verstärkung“ seiner Ortswehr bedankte. Gleichzeitig betonte er aber, dass damit gleichzeitig eine Verpflichtung für die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden verbunden ist, in der GFFF-V-Einheit III (Uelzen/Gifhorn) auch fernab von Westerbeck eingesetzt zu werden. Grußworte sprachen schließlich unter anderem Gifhorns Erster Kreisrat Dominik Meyer zu Schlochtern, Kreisbrandmeister Jens Dieckmann und Ortsbürgermeister Stefan Lippel. Dabei wünschten sie vor allem, dass die Besatzung immer wieder gesund von den Einsätzen zurückkehren möge.