Moderator Raphael Fischer
Zum Jahresauftakt Buffet mit Heringssalat
Zum Auftakt des Jahres hatte der Verein „miteinander e.V.“ zum gemeinsamen Frühstück in das „miteinander-Eck“ (Ledereck) eingeladen. Als Moderator konnte Raphael Fischer gewonnen werden. Er studierte 5 Jahre Theologie in Gießen und arbeitet im Familienhof in Salzwedel. Nach dem wie immer vom Küchenteam liebevoll gestaltetem Frühstück, referierte er über die ökumenische Jahreslosung 2025. Zum Jahresauftakt wurden für das Büfett extra verschiedene Heringssalate vorbereitet. Es ist schon erstaunlich, wieviel verschiedene Rezepte es dazu gibt. Ute Weichsler vermisste allerdings den typischen Heringssalat mit Roter Beete aus ihrer Heimat. Nachdem Angelika Lindemann den Geburtstagskindern die Glückwünsche überreicht hatte, konnten die anwesenden Gästen den spannenden Ausführungen von Raphael Fischer lauschen.
Gleich zu Beginn stellte er die Frage, wie das Essen gewesen sei. Einstimmig lautete die Antwort: „Sehr gut.“ Er stellte fest, dass wir damit eine Bewertung abgegeben hätten. Er hatte einige Alltagsgegenstände mitgebracht. So zeigte er den Zuhörern eine große Lupe und wollte wissen, ob wir alles hinnehmen oder ob wir auch mal etwas prüfen. Er erklärte, dass es 3 Typen von Menschen geben würde.
Typ 1
Menschen, die genau hinschauen, die alles überprüfen. Er selbst würde z.B. beim Einkauf im Internet sich immer die Bewertungen anschauen und sich danach für oder gegen den Kauf entscheiden. Es ist gut, dass es Menschen gibt, die alles überprüfen. Gerade bei den Medien wird es immer notwendiger, auch mal zu hinterfragen. „Ist das Wahrheit oder kann das weg?“
Typ 2
Menschen, die das Gute behalten. Dazu hatte er eine Brille mitgebracht, die sogenannte Paulusbrille, die das Gute behält. Dazu muss man nicht immer durch die sogenannte Rosabrille schauen, sondern sich immer die Frage stellen: „Was war heute gut, was will ich behalten?“ Zum Glück gibt es nicht nur Meckerer, sondern Menschen, die gewissenhaft sortieren.
Typ 3
Der Mülleimer, ja es gibt tatsächlich Menschen, die sind der Mülleimer der Gesellschaft. Sie schmeißen alles was nicht gut ist und weg kann in den Mülleimer. Schlechtes muss aussortiert bzw. verwertet werden. In den Mülleimer kommt alles, was nicht gut ist. Müll muss weggebracht werden, sonst fängt er an zu stinken.
Gut, dass es Menschen gibt, die das Schlechte und Böse wegbringen Was wären wir ohne Müllabfuhr?
Um Fakenews zu erkennen, ist es ganz wichtig, immer sein Gehirn einzuschalten und seinen Verstand zu gebrauchen. Es ist durch die künstliche Intelligenz (KI) nicht mehr so einfach zu erkennen: Was ist wahr, was ist Lüge? Aber durch die Gemeinschaft ist es einfacher, Tatsachen zu überprüfen. Wenn man nicht allein ist, ist es einfacher und man kann sich Rat bei einer zweiten Person einholen.
Zum Abschluss bat er alle Gäste, nachzudenken, welcher Typ Mensch sie sind. Erfahrungsgemäß meldeten sich die meisten Männer und Frauen bei Typ 2, die Menschen, die immer das Gute behalten. Er wies darauf hin, dass es gut ist, dass auch Menschen wie die Lupe oder der Mülleimer sind.
Im Anschluss bedankte sich Otto Weichsler, dass Fischer so kurzfristig für das wunderschöne Referat gewonnen werden konnte. Er wies auf die nächsten Veranstaltungen hin. So wird es ab jetzt immer Donnerstag 10:00 Uhr Sitzgymnastik für Senioren geben. Das nächste Frühstück findet am 09.02.2025 um 10:00 Uhr im „miteinander-Eck“ statt.