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Eschenblatt
Ausgabe 12/2018
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Schöffen und Jugendschöffen gesucht

In Kürze wird der Rat der Gemeinde Eschede über Vorschläge zur Schöffen- und Jugendschöffenwahl für die Amtsperiode 2019 - 2023 beraten.

Schöffen sind ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtsbarkeit. Sie wirken in Strafverfahren bei den Schöffengerichten der Amtsgerichte und bei den Strafkammern der Landgerichte in der Hauptverhandlung mit. Die Schöffen sind unabhängig und haben das gleiche Stimmrecht wie die Berufsrichter.

Dies erfordert Kommunikationsfähigkeit und die Gabe, Menschen einschätzen zu können.

In der Hauptverhandlung haben Schöffen das Recht, Fragen an Angeklagte, Zeugen und Sachverständige zu stellen. Sie entscheiden mit über Beweisanträge der Staatsanwaltschaft oder der Verteidigung, haben aber auch das Recht, selbst Anregungen zur weiteren Beweisaufnahme (Vernehmung von Zeugen, Einholung eines weiteren Gutachtens usw.) zu geben.

Gerade bei dem Aushandeln der Folgen einer Straftat haben die Schöffen die Aufgabe, die Vorstellungen der Bevölkerung von der Reaktion auf diese Taten einzubringen.

Wenn Sie Interesse an der Übernahme dieses verantwortungsvollen Ehrenamtes haben, können Sie sich für die Wahl zur Jugendschöffin/zum Jugendschöffen oder zur Erwachsenenschöffin/ zum Erwachsenenschöffen aufstellen lassen. Unter dem Link

https://www.schoeffen-nds-bremen.de/Schoeffenwahl-2018/Wie-werde-ich-Schoeffin/Schoeffe/

finden Sie die Bewerbungsformulare sowie die gesetzlichen Voraussetzungen zur Bewerbung.

Sollten Sie weitere Fragen haben oder ein Bewerbungsformular benötigen, erreichen Sie Ihren Ansprechpartner in der Gemeinde Eschede, Ingo Lumpe, während der Dienstzeiten im Rathaus unter der Telefonnummer 05142/411 13.

Die Bewerbungen müssen zur fristgerechten Bearbeitung bis zum 11.04.2018 bei der Gemeinde Eschede eingegangen sein.

Ich danke allen Bürgern, die sich -nicht nur innerhalb der Schöffentätigkeit- ehrenamtlich betätigen. Sie stellen eine große Bereicherung für unsere Gemeinde dar.

Günter BergBürgermeister