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Eschenblatt
Ausgabe 12/2026
Aus Vereinen und Verbänden
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Gut Pfad in der Wedemark: 200 Pfadfinder, ein Kochtisch-Sieg und ganz viel Gemeinschaft

Ein platt getretenes Stück Wiese in der Wedemark – das ist alles, was nach fünf Tagen Pfingstlager übriggeblieben ist. Doch in den Köpfen von über 200 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus unserer Region hallen die Lieder, das Lachen und das Knistern des Lagerfeuers noch lange nach.

Von Baumeistern und echten Siedlern

Los ging es am Freitagnachmittag: Wiedersehensfreude, der Aufbau unserer typischen Schwarzzelte und eine feierliche „Lagereröffnung“ im großen Kreis. Schon am Samstagmorgen wurde es kreativ: beim „Baumeisterwettbewerb“. Die Challenge? Bauwerke nur aus Stangenholz, Seilen und Zeltplanen zu errichten. Während um uns herum Türme, Karussells und Waschtische entstanden, zimmerten wir einen Kochtisch. Das Urteil der Jury, die Handwerk, Teamgeist und Kreativität bewertete: Platz 1 für unseren Kochtisch!

 

Nachmittags hieß es dann: „Siedler von Catan“ in echt. Beim „Pfadfinderlauf“ sammelten drei Teams durch clevere Aufgaben Rohstoffe, um Straßen und Städte zu bauen. Nach der Abendandacht folgte die Nachtwache – in Kleingruppen passten wir leise auf das schlafende Lager auf.

Gottesdienst, Gemüseberge und zwei neue „Knappen“

Der Pfingstsonntag startete bei herrlichem Sommerwetter mit einem lebendigen „Lagergottesdienst“ voller Musik, zu dem auch unsere Familien und Freunde anreisten. Nachmittags drehte sich beim „Ständetag“ alles um das Element Wasser: In verschiedenen Altersgruppen bauten wir Regenmesser und nahmen Wasserproben.

 

Parallel dazu hieß es für uns: Backschaft! Gemeinsam mit einer anderen Gruppe unterstützten wir die Küchencrew. Klingt nach langweiligem Gemüseschnippeln? Von wegen! Am riesigen Tisch wurde beim Karotten, Knoblauch und Zwiebeln schneiden so viel geklönt und gelacht, dass die Zeit nur so verflog. Belohnt wurden wir abends mit köstlichen Maultaschen mit Gemüse. Das emotionale Highlight folgte danach: Im Schweigemarsch zog unsere Siedlung „Heideherzog“ zu einem ruhigen Platz am Waldrand. Dort wurden Melina und Jakob feierlich im nächsten Pfadfinderstand bestätigt. Als frischgebackene „Knappen“ und mit ihrem Besuch zu Ostern beim Sippenführerkurs haben sie jetzt alles gelernt, um nun eigene Gruppen zu leiten. Lust, mal reinzuschnuppern? Die Sippenstunden der beiden finden immer Freitagnachmittags (15:30 Uhr) im Schwesternhaus statt. Kommt gerne vorbei oder meldet euch unter 05142 410293 für weitere Infos.

Talentshow und Abschied

Der Montag forderte beim „Geländespiel im Wald“ noch einmal vollen Körpereinsatz, bevor nachmittags beim „Gildenprogramm“ gewerkelt wurde: von Schmuckbasteln über Siebdruck bis hin zu Popcorn und Pancakes über dem Lagerfeuer war für jeden etwas dabei. Am Abend zeigte sich die bunte Vielfalt unseres Lagers beim „Talentwettbewerb“. Ob Zeltaufbau auf Zeit, Akrobatik oder Gitarrenkunst – der Jubel war so laut, dass am Ende einfach alle zu Siegern gekürt wurden. Bei Keksen, Tschai und Gesang ließen wir das Lager ausklingen.

 

Am Dienstag hieß es schließlich: Abbau und Abschied nehmen. Müde, aber glücklich und voller neuer Erinnerungen ging es nach Hause. Es war ein großartiges Lager!

Liebe Grüße und Gut Pfad, Birte Kallias