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Eschenblatt
Ausgabe 30/2020
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Resolution des Gemeinderates Eschede

Der Aufzug der NPD mit acht Personen am 20. Juni in Eschede hat viele Bürgerinnen und Bürger bewegt und für Diskussionen gesorgt.

Das Demonstrationsrecht ist laut Grundgesetz ein hohes Gut. Deshalb darf auch die - bisher nicht verbotene - NPD demonstrieren.

Der Gemeinderat betrachtet die neun Demonstrationsanmeldungen der NPD für 2020 als Angriff auf die Dorfgemeinschaft.

Wir fordern die Politik auf Bundes- und Landesebene auf, dieses

verfassungsfeindliche Wirken durch gesetzliche Maßnahmen zu unterbinden.

Alle zuständigen Behörden sind aufgerufen, bei den Aktivitäten am Finkenberghof genau hinzuschauen und diese bei Verstößen zu unterbinden.

Wir lehnen extremistisches Treiben in unserem Ort ab. Jegliche Formen von Herabwürdigung, Hass und Gewalt haben in Eschede keinen Platz.

Wir bedanken uns für das bürgerschaftliche Engagement im Ort und in der Region und bitten um Unterstützung für das „Bündnis gegen Rechtsextremismus“.

Eschede ist kein Spielplatz für Extremisten. Dabei werden wir nicht wegschauen und das Problem kleinreden, sondern weiter achtsam, kreativ und parteiübergreifend mit den Herausforderungen am Finkenberg umgehen.

Günter Berg - Stephanie Bölke - Helfried Brinken - Jens Buchholz -Torben Bühmann - Uwe Diederichs - Marc Dornbusch - Dirk Drögemüller - Klaus Drögemüller - Wilhelm Linnewedel - Ulrich Marwede - Brigitte Müller - Peter Schaper - Nina Schurig - Michael Teske - Kai Trumann - Sabine Ziesmann