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Eschenblatt
Ausgabe 34/2018
Aus Vereinen und Verbänden
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Arbeitskreis für Demokratie und Menschenrechte

Am 10. August kamen 24 Menschen auf den Vorplatzder Johannis-Kirche zusammen um dem 19. Todestag von Peter Deutschmann zugedenken.

Marlies Petersen vom Arbeitskreis für Demokratie und Menschenrechte Eschede erinnerte an die Tat und die Umstände, die dazu führten. Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlich waren Motive der Täter für die schwere Körperverletzung mit Todesfolge. Peter Deutschmann wurde nur 44 Jahre alt.

Sie forderte die Escheder auf, präventive Projekte für Vereine, Verbände, Kirche und Schule zu beantragen. Eine Jugendpflege und Jugendhilfe, die präventiv arbeitet, ist notwendig. Der Arbeitskreis ist bereit, solche Ideen zu unterstützen und zu verwirklichen. Auch aktuell werden Flüchtlinge bedrängt. Sie trauen sich nicht dies anzuzeigen. In Eschede muss darüber gesprochen werden. Damals haben viele Beteiligte schon vor der Tat die Gefahr gesehen, die die beiden Täter damals für andere waren. Eine solche Tat muss verhindert werden. Dazu müssen aber alle Escheder, denen Demokratie und Menschenrechte am Herzen liegen, zusammen arbeiten.

Horst-Peter Ludwigs vom Celler Forum gegen Rechtsextremismus und Gewalt forderte von den Eschedern eine klare Haltung zur Tat und wünscht sich, dass die Gemeinde Eschede einen Peter- Deutschmann-Courage-Preis vergibt. In Eschede verhalten sich zu viele Bürger den Rechtsextremisten gegenüber zu indifferent.

Hildegard Wiecker trug ihr selbst komponiertes und geschriebenes Lied ‚Der Demokrat‘ vor. Sie widmete es Peter Deutschmann.