Bei der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Ohlenrode wurde wieder einmal die überragende Einsatzfreude der ehrenamtlichen Brandschützer deutlich:
mehr als 2.600 Stunden in 80 Diensten der Einsatzabteilung und über 60 Treffen der Jugendfeuerwehr zeigen ein hohes Engagement für die Gesellschaft. Dafür dankten der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Dirk Kruskop, der stellvertretende Vorsitzende des Feuerwehrausschusses, Andreas Wiese, sowie die Spitzen der Feuerwehrführung, Heiko Scholz als stellvertretender Brandabschnittsleiter und Holger Schmidt als Gemeindebrandmeister und attestierten „100 % Einsatzkraft an 365 Tagen durch die Menschen als dem Herz der Feuerwehr.“
Neben drei Einsätzen technischer Hilfe und diversen Übungen auf Orts-, Zug- und Gemeindeebene war insbesondere das hervorragende Abschneiden beim Regionalwettbewerb ein Ereignis, das zur Teilnahme am Landesentscheid im September in Bodenwerden qualifizierte; wohl als erste Ortsfeuerwehr der Gemeinde Freden.
Die Ausbildung nimmt einen hohen Stellenwert ein, so wurden erfolgreich Lehrgänge auf Gemeindeebene, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) und an der Akademie des Landes Niedersachsen (NLBK) besucht. Das Ortskommando richtete eindringliche Worte in Bezug auf die Platzknappheit und Einhaltung notwendiger Standards im Feuerwehrhaus und bat die Vertreter der Kommune dringend um Fortsetzung der Planungen für einen notwendigen Anbau. Im Rahmen der Versammlung wurden Finja Oberbeck zur Feuerwehrfrau und Hannes Reinhardt zum Brandmeister befördert. Ronald Nothdurft wurde für 50 Jahre und Werner Bohnsack für 75 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Armin Müller erhielt das Ehrenzeichen für 50 Jahre aktive Tätigkeit in der Einsatzabteilung. Bereits jetzt beginnen die Planungen für das Gründungsjubiläum der Wehr im Juni 2028, das mit einem Zeltfest groß gefeiert wird.
Den Rahmen der Veranstaltung nutzte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Udo Rittierott – wie schon in den Versammlungen der anderen Ortswehren – und verabschiedete sich nach 22 Jahren mit bewegenden Worten aus seinem Amt. Die Versammlung dankte ihm mit einem dreifachen „Gut Wehr“ für sein Engagement und die aus Sicht beider Seiten gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe, voller Wertschätzung und Vertrauen.