Titel Logo
MoBla
Ausgabe 1/2026
Hattorf
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Hattorf

Foto: S. Monjau

Foto E. Goldmann

Weihnachtsaktionen

Traditionell hat die Weihnachtszeit in der katholischen St. Hildegardkirche mit einem Krippenspiel begonnen, für das sich 15 Kinder zusammengefunden hatten, um die Weihnachtsgeschichte darzustellen mit einem eigenen Aspekt: das Spiel drehte sich um das Thema: Wärme kann man teilen. Hirtenjungen und Reisende, die der Kälte ausgesetzt waren oder keine Unterkunft mehr fanden, durften erfahren, wie das Kind in der Krippe eigensüchtige Menschen veränderte, ihre Hilfsbereitschaft weckte und sie Verantwortung für das Wohlergehen Anderer übernahmen. Wie aktuell das sein kann, konnte zu dem Zeitpunkt nicht abgesehen worden. Das haben wir jetzt bei dem Attentat in Berlin auf das Stromnetz erleben können, als tausende Haushalte ohne Strom und Heizung waren, und Betroffene Hilfe von Bekannten, Freunden und Verwandten bekamen.

In der Zeit zwischen Weihnachten und dem Fest Erscheinung des Herrn (Hl. Drei Könige) werden im Bistum Hildesheim die Sternsinger ausgesendet, um für die bundesweite Aktion Dreikönigssingen, die größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder, Spenden zu sammeln. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Schule statt Fabrik - Sternsingen gegen Kinderarbeit“.

Die St. Hildegard-Kirche schaffte es, sogar zwei Gruppen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf den Weg zu schicken, die den Segen der Sternsinger in viele Häuser brachten. Trotzdem konnten leider nicht alle Besuchswünsche erfüllt werden.

Ihr erster Besuch galt dem Seniorenheim Stiemerling. Sie setzten ihre Tour in Hattorf, Wulften, Hörden und Elbingerode fort. Sie erfuhren überall eine sehr freundliche Aufnahme und eine tolle Spendenbereitschaft. Hierfür möchten sie allen Spendern ihren herzlichen Dank aussprechen. Zuletzt brachten sie ihren Segen auch in die St. Hildegardkirche zur Wortgottesfeier und in die St. Nicolai-Kirche in Hörden für die Besucher der „Lichterkirche“. Text: Monjau