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Ausgabe 2/2026
Hattorf
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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hattorf

Das Bild zeigt die geehrten passiven Mitglieder.

Auf diesem Bild freuen sich die beförderten Feuerwehrkameraden.



Im Januar 2026 fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hattorf im Landgasthaus Trüter statt. Ortsbrandmeister Norman Lohrengel begrüßte die anwesenden Mitglieder sowie die Gäste aus Politik und Feuerwehrführung.

In seinem Jahresbericht blickte Lohrengel auf das Einsatzjahr 2025 zurück, das erneut von intensiven Herausforderungen geprägt gewesen sei. Mit insgesamt 66 Einsätzen habe es sich um ein alles andere als ruhiges Jahr gehandelt. Der durchschnittliche Einsatzwert der vergangenen zehn Jahre liege inzwischen bei 49,6 Einsätzen pro Jahr und zeige damit einen deutlichen Anstieg. Lohrengel dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihre ständige Einsatzbereitschaft sowie ausdrücklich auch den Familien und Partnern für ihr Verständnis. Neben den Einsätzen nahm die Wehr an zwei Alarmübungen und einer Einsatzübung teil. Die Ausbildung nehme durch die modulare Truppausbildung viel Zeit in Anspruch, Sonder- und Tagesdienste seien aus dem Dienstbetrieb nicht mehr wegzudenken. Ein besonderer Dank galt den Gemeindebrandmeistern sowie dem Fachbereich II für die gute Zusammenarbeit. Positiv hob er zudem die Kinder- und Jugendfeuerwehr hervor, die sich als wichtiges Standbein der Nachwuchsarbeit etabliert habe. Abschließend wies Lohrengel auf das 130-jährige Jubiläum der Feuerwehr Hattorf am 26. und 27. September hin und dankte den fördernden Mitgliedern, den örtlichen Gewerbetreibenden sowie der Bevölkerung für die Unterstützung.

Jugendwart Maik Klaproth berichtete von zahlreichen Diensten und Ausflügen der Jugendfeuerwehr. Höhepunkt sei das Kreiszeltlager in Almke gewesen. Vier Mitglieder konnten im vergangenen Jahr in die Einsatzabteilung übergeben werden. Weitere Aktivitäten waren unter anderem das Osterfeuer, der Umwelttag, der letzte Dienst vor den Ferien mit Wasserschlacht und Grillen sowie ein gemeinsamer Dienst mit der Jugendfeuerwehr Förste.

Samtgemeindebürgermeister Daniel Kaiser sprach der Feuerwehr seinen Dank und großen Respekt aus. Angesichts stetig steigender Einsatzzahlen sei eine gute Ausstattung unerlässlich. Er zeigte sich zuversichtlich, dass kommende Herausforderungen gemeistert werden, und freute sich auf das Jubiläumsfest als Veranstaltung für die gesamte Bevölkerung.

Brandschutzabschnittsleiter Christian Wille betonte, dass der Landkreis Göttingen mit seinen Feuerwehren gut aufgestellt sei und zu den größten Abschnitten Niedersachsens gehöre. Viele Einsätze entfielen auf Unterstützungsleistungen für den Rettungsdienst. Mit dem Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ebergötzen, deren Fertigstellung für 2028 geplant ist, solle die Ausbildung verbessert und das Ehrenamt entlastet werden. Zudem werde die Kreisbereitschaft landesweit einheitlicher strukturiert.

Samtgemeindebrandmeister Björn Bartram hob hervor, dass eine gute Ausbildung Wirkung zeige, was sich unter anderem bei einem Scheunenbrand mit der richtigen Entscheidung für eine Riegelstellung gezeigt habe. Jan Schrader wurde zum Gemeindeausbildungsleiter berufen und koordiniert künftig die modulare Truppausbildung. Zudem wurde das Alarmierungssystem Divera eingeführt. Neue, gesetzlich vorgeschriebene Dienstkleidung soll innerhalb von zwei Jahren für die Samtgemeinde beschafft werden.

Im Rahmen der Versammlung wurden mehrere fördernde Mitglieder für langjährige Unterstützung geehrt. Für 25 Jahre erhielt Ralf Schüßler eine Auszeichnung, für 40 Jahre Willi Barke, Werner Böttcher, Werner Buban, Alfred Lauenstein und Otto Lohrengel. Ralf Groß wurde für 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft geehrt.

Darüber hinaus wurden mehrere Mitglieder befördert: Marco Klaproth zum Löschmeister, Maren Böhme zur Hauptfeuerwehrfrau, Lukas Klaproth, Jonas Klaproth, Lukas Nadzeyka, Fabian Wemheuer und Patrick Wode zu Hauptfeuerwehrmännern, Sören Schreiber zum Oberfeuerwehrmann sowie Christoph Buhl und Luca Tamino Bohnhorst zu Feuerwehrmännern.