Über 50 Gäste waren zum Fachvortrag von Dr. Eckhard Gottschalk von der Universität Göttingen Fachbereich Wildbiologie in den Eulenhof in Hörden gekommen. Eingeladen hatten die Jägerschaft Osterode, der Naturschutzbund NABU Osterode, das Landvolk Northeim-Osterode und der Landschaftspflegeverband Göttingen. Mit viel Fachwissen aus über 20 Jahren Forschung berichtete Herr Gottschalk über den gefährdeten Hühnervogel in der Feldmark.
Er brachte immer wieder positive Beispiele, unter welchen Bedingungen die Rebhühner sich wieder vermehren können. Eine intensive Jagd auf Prädatoren wie Fuchs konnte mit in die Diskussion aufgenommen werden.
Was aber alle Gäste der verschiedenen Interessenverbände vereinte war die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft, um Blühstreifen und Brachland zu vermehren. Die Jägerschaft genau wie der NABU Osterode kaufen und pachten geeignete Grundstücke um sie für das Rebhuhn als Bodenbrüter zu pflegen, Ohne Mahd zu bestimmten Zeiten sind viele Projekte zu kurzlebig. Bei der Pflege von Grünland kommt der Landschaftspflegeverband ins Spiel. Gerade im Projekt Naturschatz Gipskarst im Altkreis Osterode ist der Verband tätig. Ohne die Landwirte als Eigentümer geht schon mal Garnichts.
Nur wenn sie sich aktiv einbringen, können sich Rebhühner vermehren. Zum Schluss gab es noch angeregte Gespräche miteinander, was ja das Ziel der Veranstaltung war. Text u. Bilder: Rackow