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Bürgerkurier der Einheitsgemeinde Stadt Bismark (Altmark)
Ausgabe 1/2026
Aus der Einheitsgemeinde berichtet
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Aus dem Landkreis Stendal

Bild_(c)ART_LisaFranke: Ministerpräsident a.D. Haseloff wird am Altmark-Stand herzlich von den Ausstellern des Altmark-Tages empfangen.

Mehr als 500 Kirchen – das ist es, was Ministerpräsident a.D. Dr. Reiner Haseloff spontan mit der Altmark verbindet. Beim Besuch des Altmark-Standes am Sachsen-Anhalt-Tag der Grünen Woche am 19. Januar 2026 in Berlin unterstrich er die besondere historische, kulturelle und identitätsstiftende Bedeutung der Region.

Eine große Altmark-Delegation erwartete den Landesvater a.D.: Die Hansestädte wurden vertreten von Bürgermeister Olaf Meining als Hansekaufmann Kähnhold der Kahnführer und seiner Magd (Tina Mierau, Touristinformation Salzwedel), Kaiser Karl IV. mit seiner Frau (Rüdiger Albrecht und Anne Birkholz) repräsentierte die Kaiser- und Hansestadt Tangermünde und aus der Hansestadt Osterburg war neben Bürgermeister Nico Schulz die Spargelkönigin Linda Haucke vertreten. Mit großem Interesse verfolgte Dr. Reiner Haseloff die Kurzvorstellung des neuen Altmarkprofils „Hanseregion Altmark“. Ergänzend stellte Steffi Albrecht von der LAG Landurlaub spezielle Urlaubsangebote in der weiten, ländlich geprägten Altmark vor. Einen kulinarischen Einblick in Produktneuheiten aus der Region gab Catharina Tendler (Hof Tendler): Sie ließ den Ministerpräsidenten a.D. Kichererbsen-Bolognese, eine innovative Spezialität aus der Altmark, verkosten. Landrat Steve Kanitz aus dem Altmarkkreis Salzwedel, der gemeinsam mit Annegret Schwarz, der Kreistagsvorsitzenden des Landkreises Stendal, als politischer Vertreter anwesend war, bekannte sich als großer Fan der Bolognese und unterstrich die Bandbreite altmärkischer Produkte zwischen Tradition und Innovation.

Anlässlich seines bevorstehenden Ausscheidens aus der aktiven Politik bat Carla Reckling-Kurz vom ART den Ministerpräsidenten um einen persönlichen Gruß sowie einen Zukunftswunsch für die Altmark. In seiner Antwort bezeichnete Haseloff die „alte Mark“ als das historische Kernland, das nicht nur für Sachsen-Anhalt, sondern für die gesamte deutsche Geschichte von zentraler Bedeutung sei. Die Altmark sei das Ursprungsland sowohl Brandenburgs als auch des späteren Preußens.

Wer die Altmark seine Heimat nennen dürfe, gehöre im historischen Sinne zur Mitte Europas und könne auf eine über viele Jahrhunderte gewachsene Geschichte mit starken Zukunftsperspektiven zurückblicken. Über 800 bis 900 Jahre hinweg hätten die Menschen der Region immer wieder Mut bewiesen, neue Wege eingeschlagen und eigene Perspektiven entwickelt.

„Es ist etwas Besonderes, ein Altmärker oder eine Altmärkerin zu sein“, betonte Haseloff. Diese besondere Identität werde heute in der Altmark in großer Vielfalt gelebt – und bilde zugleich eine tragfähige Grundlage für die Zukunft der Region.