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Bürgerkurier der Einheitsgemeinde Stadt Bismark (Altmark)
Ausgabe 3/2026
Aus der Einheitsgemeinde berichtet
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Wissenswertes

Opfer des SED-Unrechts haben Anspruch auf Linderung ihres Leids.

Die Liste des Unrechts ist lang: politische Haft, Zersetzung, grundlose Einweisung in Heime oder Anstalten, Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Verweigerung von Bildungswegen und Schulabschlüssen, Staatsdoping und vieles mehr. Für die Hansestadt Havelberg und den Landkreis Stendal bietet der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt wieder in Kooperation mit der Hansestadt Havelberg Beratungen besonders zu folgenden Themen an: Strafrechtliche und berufliche Rehabilitierung, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, Entschädigung für Zwangsaussiedlungen aus dem Grenzgebiet, psychosoziale Unterstützung, Einsichtnahme in die Stasi-Akten. In der Beratung erhalten Betroffene auch Unterstützung in der Aufarbeitung ihrer eigenen politischen Verfolgung.

Besonders wichtig: Am 1. Juli 2025 traten zahlreiche Verbesserungen für die Rehabilitierung und Entschädigungen für die Betroffenen von SED-Unrecht in Kraft; das Leistungsspektrum wurde erweitert. Die Beratungen sind individuell und selbstverständlich vertraulich. Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Für die Anmeldungen gelten die üblichen Bürozeiten.

 

Sprechtage des Landesbeauftragten:

Hansestadt Stendal - Caritasverband für das Dekanat Stendal, Stadtseeallee 1, 39576 Stendal,

Anmelde-Tel.-Nr. 0391 / 289 210 24 oder

E-Mail: Michael.Mueller@caritas-rvmd.de

Zeit: 11 bis 17 Uhr

Termine: 01.04.2026, 01.07.2026, 02.12.2026

Kontakt:

Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,

Schleinufer 12, 39104 Magdeburg

Telefon:

0391 / 560 – 1505

Telefax:

0391 / 560 – 1520

E-Mail:

info@lza.lt.sachsen-anhalt.de

Internet:

www.aufarbeitung.sachsen-anhalt.de