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Der Knüppel
Ausgabe 3/2026
Gemeinde Faßberg
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Gemeinde Faßberg

Die Integrationsarbeit in der Gemeinde Faßberg zeigt einmal mehr, wie viel Engagement in ihr steckt. Das Integrationsbüro ist weiterhin ein Ort, an dem täglich viele Menschen Rat, Unterstützung und ein offenes Ohr finden. Die Vielzahl an Anfragen macht deutlich, wie sehr die Bürgerinnen und Bürger mit Migrationsgeschichte auf diese Hilfe bauen – und wie wichtig ein verlässlicher Anlaufpunkt für ein gutes Ankommen ist.

Ein besonderes Highlight der vergangenen Wochen war die Veranstaltung im Rahmen des „MiMi“-Projekts, das sich dem Thema Pubertät widmete. Eine vom Gesundheitsamt geschulte Fachkraft führte den Vortrag durch, der in drei Sprachen angeboten wurde: russisch, deutsch und türkisch. Die Mehrsprachigkeit sorgte dafür, dass sich viele Familien angesprochen fühlten. Der Vortrag war außerordentlich gut besucht. Sowohl Eltern als auch Jugendliche nahmen teil und nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auszutauschen. Für die jüngeren Geschwister wurde parallel eine liebevolle Kinderbetreuung im Nebenraum organisiert. Insgesamt 14 kleine Kinder wurden während der Veranstaltung von Frau Anja Göbel betreut, sodass die Eltern sich ganz auf den Vortrag konzentrieren konnten. Nach positiven Rückmeldungen seitens der Geflüchteten im Anschluss an den Vortrag, wird nun überlegt das „MiMi“- Projekt erneut in Anspruch zu nehmen, eventuell auch zu weiteren Themen.

Auch der Sprachkurs der Gemeinde Faßberg bleibt ein zentraler Baustein der Integrationsarbeit. Er ist weiterhin hervorragend besucht und wird – angesichts der aktuellen Kürzungen bei den Integrationskursen auf Bundesebene – für viele Geflüchtete noch bedeutender werden. Für sie ist der Kurs weit mehr als Unterricht: Er ist ein Schritt in Richtung Selbstständigkeit, Teilhabe und Zukunft.

Ein weiterer wichtiger Erfolg ist das Projekt „Einstieg in die Arbeitswelt“. Mit viel Engagement begleitet ein Team aus Ehrenamtlichen Geflüchtete auf ihrem Weg in Beschäftigung, Ausbildung oder Praktika. Durch individuelle Beratung, enge Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und praktische Unterstützung bei Bewerbungen konnten in den vergangenen Monaten erneut einige Menschen eine neue berufliche Perspektive finden. Für viele von ihnen bedeutet das nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch ein Stück Normalität und Selbstvertrauen. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Integration gelingen kann, wenn Menschen Chancen erhalten und begleitet werden.

Ein besonderer Treffpunkt bleibt das Integrationscafé. Hier sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, bei einer Tasse Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen. Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen begegnen sich, lernen voneinander und entdecken Gemeinsamkeiten. Das Café ist zu einem Ort geworden, an dem Vielfalt nicht nur sichtbar, sondern spürbar ist.

Julia Rieger, Integrationsbeauftragte der Gemeinde Faßberg

Hasenheide 3, 29328 Faßberg

Telefon: 0 50 55 / 5 91 50 60

Mobil: 01 78 / 2 61 04 13

E-Mail: Integration@fassberg.de

Öffnungszeiten:

Offene Sprechstunde: Montag und Donnerstag von 8:00 bis 14:00 Uhr.

Dienstag, Mittwoch und Freitag nach Vereinbarung.

Deutschkurs: Montag und Donnerstag von 9:00 bis 10:30 Uhr.

Integrationscafe: Montag und Donnerstag ab 10:30 Uhr