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Ausgabe 1/2026
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Der Januar hat uns mit zauberhaften Landschaften verwöhnt.

(ph). „Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.“ So lautet eine von vielen Bauernregeln! Wenn diese stimmt, dann hat der Januar schon gute Arbeit geleistet. Er hat unsere Welt verzaubert mit einer schönen Schneelandschaft und einem Bilderbuchwinter, den wir schon lange nicht mehr hatten. Die Kinder konnten endlich mal ihren Schlitten ausgiebig nutzen, Schneemänner und -frauen bauen oder sich bei einer Schneeballschlacht amüsieren. Nach langen Spaziergängen ein köstliches Heißgetränk in der Stube genießen, das ist echte Gemütlichkeit… wenn wir glatte Straßen, Zugverspätungen, Schnee schaufeln oder dass uns das Wetter quasi als Katastrophe „verkauft“ wurde, einfach mal ausblenden. Vielen kommt der Januar unendlich lang vor, wenn „am Ende des Geldes noch so viel Monat“ übrig ist, weil der Jahresanfang mit zahlreichen Kontoabbuchungen verbunden ist. Nun können wir sagen: „Ade Januar! Willkommen Februar!“ Der Monat bringt ja schon einige Vorteile mit sich: Er ist kurz, da ist dann vielleicht noch Geld am Ende des Monats übrig!? Es wird merkbar länger hell, „an Lichtmess kann der Bauer am Tag essen“ – auch eine Bauernregel. Und diese ist besonders sympathisch: „Scheint an Lichtmess die Sonne, geraten die Bienen gut.“ Am 14. Februar ist der Valentinstag – den uns der heilige Valentinus geschenkt hat. Der wird heute „Tag der Liebe“ genannt, man zeigt sich seine Zuneigung meist in Form von Blumensträußen und anderen schönen Dingen. „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – und der ist am 18. Februar – bis dahin wird vielerorts noch tüchtig Faslam gefeiert. Und dann fängt wieder etwas an, nämlich die 40tägige Fastenzeit, die bis Ostern andauert. Dazu gibt’s natürlich noch eine passende Bauernregel: „Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind“ – schauen wir mal!