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Samtgemeinde aktuell Gieboldehausen
Ausgabe 2/2026
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Gemeinde Bilshausen

Spendenübergabe im Gemeinschaftsbereich des Kinder- und Jugendhospizes Sternenlichter (v.l.): Dominique Trümper, Maren Iben, Henrik Trümper.

zum wiederholten Male

Kartoffelhof Trümper aus Bilshausen spendet 3.650 Euro an Kinder- und Jugendhospiz in Göttingen

Göttingen-Grone. Mit einem Weihnachtsmarkt stimmte der Kartoffelhof Trümper in Bilshausen seine Besucherinnen und Besucher auf die Feiertage ein – und bat gleichzeitig zum wiederholten Male um Unterstützung für das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter. Im Rahmen des Weihnachtsmarktes kamen so 3.650 Euro zusammen, die nun bei einer symbolischen Scheckübergabe an das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter übergeben wurden.

„Wir freuen uns sehr, dass das Team vom Kartoffelhof Trümper wieder aktiv für uns geworden ist.

Es ist immer sehr besonders für uns, wenn sich Spenderinnen und Spender wiederholt dazu entscheiden, unsere stationäre Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit unheilbaren, lebensverkürzenden Erkrankungen finanziell zu unterstützen", sagte Maren Iben, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising bei der Spendenübergabe.

Spende ist „Herzensangelegenheit“

„Wir freuen uns, dass unsere erneute Spende den Sternenlichtern wieder helfen wird. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, das Kinder- und Jugendhospiz in seiner Arbeit zu unterstützen und einen aktiven Beitrag für diese wichtige Einrichtung in der Region zu leisten.

Wir möchten uns bei allen Gästen unseres Weihnachtsmarktes sowie bei allen Unterstützern und Helfern bedanken – denn ohne sie alle wäre der Weihnachtsmarkt nicht so erfolgreich gewesen. Es ist schön zu sehen, dass viele von ihnen auch schon seit Jahren immer gerne mithelfen - eine tolle Gemeinschaftsleistung!", sagte Henrik Trümper.

Besonderheiten der Kinderhospizarbeit

Das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter ist die dritte stationäre Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien in Niedersachsen. Anders als in einem Hospiz für Erwachsene wird in einem Kinder- und Jugendhospiz die gesamte Familie mit einbezogen. So kann in einem Kinder- und Jugendhospiz nicht nur das schwerstkranke Kind / der schwerstkranke Jugendliche aufgenommen werden, sondern auch die Eltern (oder andere nahe Bezugspersonen) sowie die Geschwister.

Die Familien können bis zu 28 Tage im Jahr in ein Kinder- und Jugendhospiz kommen, um sich zu erholen und neue Kraft zu sammeln. Voraussetzung ist die Diagnose der lebensverkürzenden Erkrankung des Kindes. Viele Familien kommen somit über Jahre hinweg immer wieder in ein Kinder- und Jugendhospiz, um sich von dem oft psychisch stark fordernden Alltag zu entlasten.

Kommt das betroffene Kind / der betroffene Jugendliche in die letzte Lebensphase, ist der Aufenthalt nicht auf 28 Tage beschränkt. Die Betroffenen versterben dann im Kinder- und Jugendhospiz. Im Anschluss steht die Trauerbegleitung der Familie im Zentrum der Arbeit. Auch der gegenseitige Austausch der Eltern untereinander, der ein Gefühl des „Nicht-Alleinseins“ vermittelt, ist ein wichtiger Bestandteil der Kinderhospizarbeit.