Von Alois Grobecker
Über die Aufstellung freuen sich v.l.: Pfarrer Matthias Kaminski, HVE-Vorsitzender Gerold Wucherpfennig, Mitinitiator Alois Grobecker und die Vertreter der Kirchorte der Pfarrgemeinde St. Laurentius, Bernd Neugebauer (Gieboldehausen), Klaus Hawner (Bodensee) und Elisabeth Bodmann (Wollbrandshausen).
Wollbrandshausen. In unmittelbarer Nähe der Wallfahrtskapelle Höherberg informiert jetzt eine neue Info-Tafel, die vom Heimat- und Verkehrsverband Eichsfeld e.V. (HVE) in Auftrag gegeben und finanziert wurde. Sie informiert auf der Vorderseite über die Geschichte der Wallfahrtsstätte und die Wallfahrtstermine sowie über touristische Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung. Auf der Rückseite wird über die 1.100-jährige Geschichte des Eichsfeldes berichtet und eine Eichsfeldkarte mit Städten, Gemeinden und Verkehrswegen von Straßen, Rad- und Wanderwegen dient als Orientierungshilfe.
Rechtzeitig vor Beginn der Wallfahrtssaison 2024 konnte der 2 m hohe und 1m breite oval gewölbte INFO-Pylon von der Fa. Millers-Marketing (Worbis) aufgestellt und vom HVE-Vorsitzenden, Gerold Wucherpfennig, offiziell den Vertretern der Pfarrgemeinde St. Laurentius Gieboldehausen präsentiert werden.
„Wir möchten Einheimische und auswärtige Besucher auf Besonderheiten in unserem Eichsfeld aufmerksam machen“, erklärte Gerold Wucherpfennig, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsverbandes Eichsfeld e.V., den Hintergrund des jüngsten Projekts.
„Uns liegt es sehr am Herzen, die touristische Infrastruktur des gesamten Eichsfeldes attraktiver zu machen und vor allem, unsere historischen und markanten Orte in der Region aufzuwerten. Dazu leisten bereits die übersichtlich gestalteten Infotafeln u.a. auf dem Sonnenstein und an der Wallfahrtskapelle Etzelsbach einen wertvollen Beitrag. Es ist geplant, an weiteren markanten Standorten im Eichsfeld derartige Informationstafeln aufzustellen“, so Gerold Wucherpfennig.
Wucherpfennig hob insbesondere die einzigartige Lage der Wallfahrtsstätte mit seiner Wallfahrtskapelle zu den Vierzehn Heiligen Nothelfern auf dem 242 m hohen Höherberg hervor. Seine freie Lage mit Sicht nach allen Seiten machen ihn zu einem der schönsten Aussichtspunkte der Region. Von hier hat man einen faszinierenden Rundumblick auf die Harzberge mit dem Brocken, das Ohmgebirge mit den bleichen Klippen des Sonnensteins, die Göttinger Berge mit dem markanten trapezförmigen Hengstberg und über die Weiten der untereichsfeldischen „Goldenen Mark“.
Wichtig war dem HVE, nicht nur die Geschichte des Wallfahrtsortes Höherberg und des Eichsfeldes zu beschreiben, sondern auch auf Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung auf der Hinweistafel hinzuweisen. Über einen QR-Code können via Weblink weitere Informationen über diese touristischen Anziehungspunkte abgerufen werden.
Pfarrer Matthias Kaminski dankte dem HVE-Vorsitzenden für die Informationstafel und führte aus, dass sich hier zu allen Jahreszeiten auf dem Höherberg Menschen aller Altersgruppen treffen, die insbesondere während der Wallfahrtszeit sich in oder um die Wallfahrtskapelle seit dem Jahr 1856 versammeln, um die „Vierzehn Heiligen Nothelfer und die Gottesmutter Maria“ zu verehren oder einfach zur Ruhe zu kommen und um sich auf das Wesentliche zu besinnen sowie Mut und Kraft für die Anforderungen des Alltags zu erbitten.