schon wieder ist ein Monat rum - und schon wieder viel zu spät am Abend… Aber in Wirklichkeit gerade noch rechtzeitig für ein neues Vorwort. Vor vier Wochen hab‘ ich zu den Bauarbeiten am Horstfeldweg geschrieben; jetzt sind sie aktuell seit zwei Tagen in Gang. Tatsächlich nicht ohne Herausforderungen, was die Umleitungsstrecke über Borstel angeht, aber bisher ruhiger, als ich befürchtet hatte. Die meisten Menschen sind wohl doch erheblich gelassener, als wir es angenommen hatten. Und wenn Sie dieses Heftchen in den Händen halten, ist die Baustelle sowieso „Geschichte“.
Vielleicht aber bewegen Sie und mich im Moment einfach auch andere Themen mehr: Neben dem Wahnsinn in der Ukraine, an den ich mich nicht gewöhnen will, versucht nun auch noch ein anderer Mensch, an dessen Verstand man langsam echt zweifeln kann, die Welt nach seinen Wünschen einzurichten. Und schreckt dabei auch nicht vor Krieg zurück. Das macht mich fassungslos. Auch wenn die Regime in Venezuela und im Iran nach unseren Vorstellungen sicher nicht „einwandfrei“ sind, gibt mir das doch nicht das Recht, dort die Dinge mit militärischen Mitteln „umzugestalten“. Und wenn’s nicht klappt, nach seinen „alten Freunden“ zu rufen? Die Stellungnahme der EU zu diesem „Hilfe“ruf empfinde ich als ausgesprochen gradlinig und respektabel. Das hätte ich so nicht erwartet. Wollen wir hoffen, dass wir in diesen Schlamassel nicht weiter mit reingezogen werden. Auch wenn der Sprit im Moment über 2,20 Euro kostet.
Die Welt wird an Herausforderungen und Überraschungen nicht ärmer. Lassen wir uns in unserem täglichen Handeln davon so wenig wie möglich beeinflussen. Und uns immer wieder vor Augen halten, wie gut und wie schön wir es hier bei uns haben - besonders natürlich in der Gemeinde Bispingen! Da machen ein paar Straßenbaustellen die Stimmung sicher nicht kaputt.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein herrliches Frühjahr, Optimismus und frohe Ostern!