Horst Quast erhält Anerkennung für Brandschutzerziehung in Bispingen.
Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hützel blickte Ortsbrandmeister Michael Vogeler auf das vergangene Jahr 2025 zurück.
Die Einsatzabteilung besteht derzeit aus 36 Mitgliedern, davon zwei Frauen. Die Jugendfeuerwehr Hützel-Steinbeck zählt 14 Mitglieder und die Kinderfeuerwehr hat 18 Mitglieder.
Die Ortswehr wurde zu 22 Einsätzen gerufen, welche sich in elf Brandeinsätze, zehn technische Hilfeleistungen, wie beispielsweise Baum auf Straße, und eine einsatznahe Übung gliederten.
Außerdem fanden zahlreiche Ausbildungs- und Übungsdienste statt. Zusätzlich fordern organisatorische Vorgaben die Ortswehrführung mittlerweile immer mehr, sodass neue Richtlinien und Vorgaben eher eine Mehrbelastung für die ehrenamtlich tätigen Brandschützer darstellen, anstatt sie zu entlasten.
Neu aufgenommen wurde Marco Katenkamp. Befördert wurden Fabian Bethke, Daniel Benz und Jesse Otto (alle zum Feuerwehrmann), Jana Siemsglüss (Feuerwehrfrau) sowie Daniel Mentzel (Löschmeister).
Ein Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften. Nicht oft wird gleich mehreren Brandschützern für 60 oder sogar 70 Jahre das Ehrenzeichen des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes verliehen:
Gerd Ebermann, Hermann Rehr, Willi Zühlsdorf und Hans-Hermann Eggert (alle 60 Jahre). Auf sogar 70 Jahre Mitgliedschaft kann Karl-Hans Garbers zurückblicken. Dafür gab es auch einen großen Applaus von allen Anwesenden.
Der zweite Höhepunkt war eine besondere Ehrung, welche Horst Quast erhielt. Er engagierte sich über 20 Jahre in der Brandschutzerziehung der Gemeindefeuerwehr und prägte diese Arbeit maßgeblich mit. Sein Wirken trug auch dazu bei, dass das Konzept Brandschutzerziehung und -Aufklärung aus der Gemeinde Bispingen mittlerweile bundesweite Anerkennung genießt. Es handelt sich dabei um einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Aufklärung in Sachen Brandschutz, insbesondere bei Kindern und Senioren.