Ein langes Jahr musste ich warten bis es endlich wieder soweit war und wir am 01. Dezember zu den Morgenkreisen in unsere Adventshöhle einziehen konnten. Das ist immer eine ganz besondere Atmosphäre und Stimmung. Mit Lichterketten, roten Kugeln, Weihnachtsduft und einem tollen Adventskranz (den wir dankbar seit Jahren von einer ehemaligen Fuchsmutter erhalten) machen wir es uns in der Höhle gemütlich. Die Füchse dürfen eintreten, wenn sie die Glöckchen hören. Mit Flötenspiel, Gesang und einer Geschichte starten wir unser morgendliches Ritual. Ganz still wird es, wenn die kleine Elfe Zwölfchen in ihre Glitzersäule schaut und uns verrät, welcher Fuchs an diesem Tag sein Adventsgeschenk mit nach Hause nehmen darf. Die kleinen Geschenke hängen an der Krippe, die vor dem Eingang unserer Adventshöhle steht.
Nach dem Morgenkreis toben wir eine Runde durch den Wald, bevor wir uns zum Frühstück in (je nach Temperatur) oder hinter den Bauwagen zusammensetzen. Danach haben wir ausreichend Zeit zum Spielen, um künstlerisch tätig zu sein oder ein kleines Geschenk für die Eltern anzufertigen.
In diesem Jahr hatten wir das große Glück, dass uns Mitte Dezember die Märchenerzählerin Anja Lange besuchen kam. Wir luden sie in unsere Höhle ein, waren blitzschnell in ihren Bann gezogen und lauschten mucksmäuschenstill ihren Erzählungen. Das war ein echtes Erlebnis und wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für den Besuch!
Am letzten Kindergartentag haben wir die Eltern zu unserem Abschlusskreis eingeladen. Mit etwas Gebäck, warmen Getränken, Gesang und einem lustigen Weihnachtsmann – Bewegungslied haben meine Kollegin Susanne Schuster und ich uns von den Füchsen und ihren Eltern verabschiedet.
Nun sind wir gesund und mit Volldampf ins neue Jahr gestartet und genießen derzeit die weiße Pracht im Wald. Auf das alle gesund und munter bleiben!