Hambühren – Die Unteroffizier-Vereinigung Hambühren e.V. blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Ihren Ursprung hat sie im Jahr 1956, als in Hambühren die Fernmeldeeinheit der Bundeswehr aufgestellt wurde. Aus dem damaligen Unteroffizier-Corps entwickelte sich im selben Jahr schrittweise der heutige Traditionsverein, der trotz der Auflösung der Fernmeldeeinheit im Jahr 1994 sein aktives Vereinsleben fortführte und sich in diesem Zuge generell für eine Mitgliedschaft öffnete.
Über Jahrzehnte hinweg pflegte die Vereinigung enge Verbindungen zu den Institutionen der Gemeinde in Form einer langjährigen Patenschaft. Insbesondere der Schützenverein, die Freiwilligen Feuerwehr und der Spielmannszug sind eng miteinander verbunden. Diese gewachsenen Beziehungen machten den Verein zu einer festen Größe im örtlichen Gemeinschaftsleben. Mit seinem 70-jährigen Bestehen im Jahr 2027 zählt er zu den ältesten Vereinigungen – möglicherweise der älteste -innerhalb der Bundeswehrtradition.
Die Zahl der Jubilare ist entsprechend der langen Vereinsgeschichte beachtlich. Bei der jüngsten Monatsversammlung im April würdigte der 1. Vorsitzende Reiner Dralle die außergewöhnliche Treue des Mitglieds Harald Hintz, der seit nunmehr 60 Jahren der Vereinigung angehört. Vielen ist Harald auch als Fremdenführer in Celle als „Nachtwächter Johannes“ bekannt. Hintz ist einer von rund 20 Mitgliedern, die auf mehr als ein halbes Jahrhundert Vereinszugehörigkeit zurückblicken können.
Doch auch jüngere Mitglieder, die erst nach der Auflösung der Einheit beigetreten sind, prägen das Vereinsleben. So konnte zuletzt auch Norbert Jahnke auf mehr als zehn Jahre Mitgliedschaft zurückschauen.
Werte, wie Kameradschaft, Freundschaft, Respekt und Zuverlässigkeit, die möglicherweise ihren Ursprung in der Besonderheit des Dienstes im Bereich der Fernmeldeaufklärung zu finden waren, bestimmen seit jeher den Charakter der Unteroffizier-Vereinigung Hambühren e.V. und bilden fortwährend das Fundament für eine anhaltende Akzeptanz im Gefüge der Gemeinde.
Peter Stübbe, Pressewart
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