Walter Christoph Buhr sprach über die besorgniserregende finanzielle Situation des Landkreises Celle.
hr/gs. Auf Einladung von Susanne Brand trafen sich die Freien Demokraten des FDP Ortsverbandes Südheide mit Gästen zum traditionellen Grünkohlessen am 23. Januar im Hotel „Heidehof“ in Hermannsburg. Frau Brand freute sich über die erneut hohe Beteiligung mit über 50 Gästen und begrüßte insbesondere den Kreisvorsitzenden Jörg Bode aus Celle sowie Jutta Krumbach mit Walter Christoph Buhr und Jochen Bartsch aus dem Kreistag, die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Rudnik, aus dem Gemeinderat die Fraktionsvorsitzenden Heinrich Lange (FDP), Bernd-Wilhelm Winkelmann (CDU) und Frank Huchler (WAS) sowie Anja Schulz aus Uelzen als Mitglied im Landes- und Bundesvorstand der FDP.
Frau Rudnik, Herr Buhr und Frau Schulz betrachteten ihre aktuellen Themen aus der Rückschau in das Jahr 2025 und mit dem Blick nach vorne. Für W. Chr. Buhr war die kritische Finanzlage des Landkreises Celle besonders besorgniserregend, da die Finanzdecke selbst für die Pflichtaufgaben wohl unzureichend würde. Anja Schulz berichtete von der laufenden Programmdiskussion der Freien Demokraten, sprach von einer „Politik der Ehrlichkeit“ und dass sich die Programmatik nun an die „neuen Zeiten“ anzupassen habe.
Heinrich Lange griff die Themen von Sabine Rudnik aus dem Gemeinderat auf und stellte fest, dass die FDP-Fraktion schon gut zwei Drittel der Ziele aus ihrem Kommunalwahlprogramm 2021 erreicht habe. Nun schaue man mutig und zuversichtlich auf die Kommunalwahl im Herbst, wofür schon ein neues Programm entworfen und weitere Kandidatinnen und Kandidaten gewonnen seien. Man werde sich weiter auf die lokalen Themen und Probleme konzentrieren.
Die lebhaften Diskussionen beim schmackhaften Grünkohl des Hotels „Heidehof“ unterstrichen die Vitalität des FDP Orts- und Kreisverbandes. So wurde der Abend insgesamt ein super Aufbruch in das politische Jahr 2026 – zumindest auf dieser Ebene.